• 21.09.2010, 08:58:22
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Alzheimer als bedeutender Forschungsbereich bei Pfizer

Der Welt-Alzheimertag am 21. September soll weltweit auf die Krankheit aufmerksam machen

Wien (OTS) - Heute ist Welt-Alzheimertag, ein Tag, an dem weltweit
auf die Krankheit aufmerksam gemacht werden soll. In Österreich
leiden etwa 70.000 Personen an Morbus Alzheimer. Demographischen
Entwicklungen zufolge wird diese Zahl bis 2050 vermutlich auf mehr
als 170.000 ansteigen. Pfizer spielt eine tragende Rolle in der
Erforschung von Medikamenten zur Behandlung von Alzheimer.

Alzheimer auf dem Weg zur Volkskrankheit

In Österreich leiden etwa 70.000 Personen an Morbus Alzheimer.
Demographischen Entwicklungen zufolge wird diese Zahl bis 2050
vermutlich auf mehr als 170.000 ansteigen.

Alzheimer droht durch die steigende Lebenserwartung auch in
Österreich zur Volkskrankheit zu werden, denn mit zunehmendem Alter
steigt auch das Risiko, an Demenz zu erkranken. Bereits heute leiden
rund fünf Prozent der über 65-Jährigen an der Alzheimer-Krankheit.

Die Alzheimer-Krankheit greift die Hirnzellen an. Die Hirnfunktion
wird dadurch beeinträchtigt. Vergesslichkeit ist nur eines der
Signale einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung. Doch nicht jedes
Vergessen ist ein Anzeichen für Alzheimer. Vergesslichkeit kann
viele, auch harmlose Ursachen haben. Weitere Frühwarnzeichen sind
Orientierungsprobleme oder Sprach- und Verständnisprobleme. Frühere
Hobbys verlieren an Bedeutung und Betroffene sind oftmals antriebslos
und meiden den Umgang mit Anderen. Sie verhalten sich auch gegenüber
der Familie und Bekannten misstrauisch und launisch.

Leider verhindert die Angst vor der Diagnose Alzheimer häufig eine
ärztliche Früherkennung. Diese ist aber sehr wichtig, da die
Krankheit zwar noch nicht geheilt werden kann, moderne Medikamente
aber die Lebensqualität der Kranken deutlich verbessern können. Sie
erhalten länger die geistigen Fähigkeiten und verzögern die Symptome.
Eine Behandlung entlastet auch die Angehörigen, da Betroffene länger
selbstständig bleiben.

Alzheimer - Eine progressive Erkrankung

Die Alzheimer-Erkrankung ist einer der intensivsten
Forschungsbereiche der pharmazeutischen Industrie. "Die progressiv
verlaufende Erkrankung, die zu einer dramatischen Verschlechterung
der geistigen Leistungsfähigkeit führt, ist bereits jetzt eine der
größten Herausforderungen für die Gesundheitssysteme" sagt Dr. Sylvia
Nanz, Medical Director bei Pfizer Austria.

Alzheimer-Erkrankte haben zunächst deutliche Erinnerungs- und
Gedächtnisprobleme. Später verlieren sie die räumliche und zeitliche
Orientierung und die Fähigkeit, ihren Alltag selbständig zu
bewältigen. Schließlich sind die Patienten bettlägerig und müssen
rund um die Uhr betreut werden.

Therapeutisch ist es möglich, den Fortschritt der
Krankheitssymptome zu verzögern. Eine ursächliche Behandlung, die den
Krankheitsprozess stoppt, steht bisher nicht zur Verfügung.

Verschiedene Behandlungsansätze

Man weiß, dass sich bei Alzheimer-Patienten schädliche
Auflagerungen, so genannte Amyloid-Plaques, in bestimmten
Gehirnbereichen bilden, die zum Absterben von Nervenzellen führen.
Zudem ändert ein Eiweißstoff, der in den Gehirnzellen eine
Stützfunktion erfüllt, seine Struktur, wird unbrauchbar und bildet
toxische Ablagerungen in den Zellen. Viele weitere Mechanismen - und
auch mögliche Einflüsse von außen - werden derzeit diskutiert. "Der
Krankheitsprozess ist äußerst komplex und beginnt - unmerklich -
bereits Jahrzehnte, bevor Gedächtnisstörungen erkennbar werden.
Derzeit ist es jedoch noch nicht möglich, die Erkrankung vor dem
Auftreten von Symptomen zu diagnostizieren" so Nanz weiter.

Zahlreiche unterschiedliche Ansätze werden verfolgt; so könnte ein
Abbau der Amyloid-Plaques mit Hilfe von Antikörpern sich
möglicherweise als nutzbringend erweisen. Impfstoffe werden klinisch
getestet. Man versucht, die Gedächtnisprozesse wieder zu stärken,
indem verschiedene Botenstoffe (sog. Neurotransmitter) beeinflusst
werden. Die Anregung des Wachstums und der Vernetzung von
Nervenzellen könnte ebenfalls therapeutisch wirksam sein.

Damit sind nur einige der Strategien genannt, die untersucht
werden; es wird jedoch noch einige Zeit vergehen, bis sich eine neue
Therapie als ausreichend wirksam und sicher erweist. Parallel wird
intensiv an der Etablierung von so genannten Biomarkern gearbeitet,
die helfen sollen, die Krankheit bereits sehr früh zu erkennen, noch
lange bevor Symptome auftreten.

Pfizer - Tragende Rolle in der Erforschung von Alzheimer

Forschende Pharmaunternehmen, wie Pfizer, arbeiten intensiv an
neuen Ansätzen, um die Krankheit in Zukunft kontrollierbar oder sogar
heilbar zu machen. Pfizer spielt weltweit eine führende Rolle in der
Alzheimer-Forschung. Eine große Anzahl an Substanzen wird in
zahlreichen Studien überprüft. Dabei werden Kooperationen mit
akademischen Institutionen, aber auch mit anderen Unternehmen
eingegangen.

Weitere Informationen zum Thema Alzheimer sowie Vorsorge- und
Therapiemöglichkeiten finden Sie z.B. unter:
www.pfizer.at/patienten/therapiegebiete

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet moderne
Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das
schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats
der Branche (2009: 7,7 Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit
Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedensten
Therapiegebieten wie Atemwegserkrankungen, Augenheilkunde, Frauen-
und Männergesundheit, Gehirn und Nervensystem, Hämophilie, Haut,
Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Impfstoffe,
Infektionen, Krebs, Rheuma, Schmerz, Transplantation, Verdauung und
Wachstumshormone. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Menschen
daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder erträglicher zu
gestalten. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit Niederlassungen
präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 50
Milliarden US-Dollar. Rund um den Globus forschen etwa 13.000
Wissenschaftler in einem internationalen Netzwerk gemeinsam an
modernen Arzneimitteln.

In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei
Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte
sowie Tiergesundheit. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger
Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um
mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf
www.pfizer.at.

Rückfragehinweis:

Pfizer Corporation Austria
   Pressekontakt
   Mag. Elisabeth Dal-Bianco 
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   Tel.:  +43 1/521 15 - 672
   Mobil:  +43 664 614 62 57
   Fax:  +43 1/52 644 710 672
   Mail:  [email protected]
   Internet: www.pfizer.at

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