- 18.09.2010, 11:11:19
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BZÖ-Grosz zu Pensionsskandal: Voves und Schützenhöfer müssen heute noch zurücktreten!
"Hunderttausende junge Steirer erhalten keine Pension mehr, Privilegienritter Voves und Schützenhöfer haben es sich gerichtet" - Verzicht gefordert
Graz (OTS) - Hunderttausende junge Steirerinnen und Steirer würden
aufgrund der rot/schwarzen Pensions- und Sozialpolitik um ihre
Pension einmal fürchten müssen, währenddessen es sich
SPÖ-Landeshauptmann Franz Voves und
ÖVP-Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer "ordentlich
gerichtet" hätten. Es offenbare sich im Rahmen des "rot/schwarzen
Pensionskrieges" der "in die Jahre gekommenen Platzhirschen" der
moralische Niedergang der Politik, so der steirische BZÖ-Chef Abg.
Gerald Grosz in einer Reaktion auf die aktuelle Meldung des
Nachrichtenmagazins Profil, wonach sich Landeshauptmann Voves eine
Merkur-Pension von mehr als 12.000 Euro und
ÖVP-Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer eine
Politikerpension in der Höhe von 15.000 Euro gesichert haben.
"Während andere im Land eine ASVG-Pension haben, werden diese beiden
Herren eine Privilegienpension genießen. Ich verlange von Voves und
Schützenhöfer, dass sie auf diese Ansprüche umgehend verzichten und
sich auf den Status einer ASVG-Pension zurückstufen lassen", so
Grosz.
"Ganz niedrige Instinkte wie Habgier, Neid und Missgunst kommen im
Rahmen dieser grauslichen Debatte der beiden gescheiterten Gaukler
zum Ausdruck. 40.000 Menschen in der Steiermark sind arbeitslos,
hunderttausende Menschen leben unter der Armutsgrenze, Klein- und
Mittelbetriebe kämpfen um ihr Überleben aber die Pensionsritter Voves
und Schützenhöfer haben es sich gerichtet. Ich verlange den
sofortigen Rücktritt von Voves und Schützenhöfer und die Zurücklegung
ihrer Spitzenkandidaturen. Sie sind keine Sekunde länger mehr
tragbar. Die Herren Verzetnitsch, Rechberger und Co waren gegen die
beiden Privilegienritter wahrlich Lercherln", so Grosz.
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden
Ausgabe berichtet, findet zwischen dem Landeshauptmann der
Steiermark, Franz Voves (SPÖ), und seinem Herausforderer Hermann
Schützenhöfer (ÖVP) im Wahlkampffinale ein Duell über ihre
persönlichen Pensionsregelungen statt. Nach "profil" vorliegenden
Informationen soll sich Voves 2002 bei der einvernehmlichen Auflösung
seines Vertrags als Vorstandsdirektor bei Merkur-Versicherung eine
Firmenpension in der Höhe von 80 Prozent seines Letztbezugs ab dem
60. Lebensjahr - monatlich rund 12.000 Euro brutto - gesichert haben.
Zudem sei angeblich trotz Selbstkündigung für den Fall der
Erwerbslosigkeit von Voves schon vor Erreichung des 60. Lebensjahres
eine Pension in der Höhe von zwei Dritteln der Firmenrente vereinbart
worden. Im Gegenzug verzichtete Voves auf ein Rückkehrrecht. Voves
dementierte die Angaben zur Höhe seiner Firmenpension, lehnte aber
nähere Auskünfte zu seiner Pensionsregelung als "private
Angelegenheit", die "nichts mit Politik oder Steuergeldern" zu tun
habe, ab.
Voves verwies gegenüber "profil" auf die Politikerpension, die sich
Schützenhöfer (ÖVP) "aus Steuergeldern" nach dem alten System
gesichert habe. Nach Angaben eines Pensionsexperten der
Landesregierung werde Schützenhöfer im Alter von 61,5 Jahren Anspruch
auf eine Politiker-Pension in der Höhe von monatlich 15.000 Euro
haben - plus 2000 Euro, falls er Landeshauptmann wird.
Rückfragehinweis:
BZÖ-Steiermark/Presse
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