VP-Marek präsentiert ihr wirtschaftspolitisches Beraterteam mit Top-Experten

Haider, Schenz, Reitterer und Uher sollen "frische Expertise von außen" einbringen - Marek: "Wien braucht mehr Wirtschaftskompetenz"

Wien (OTS) - "Wien braucht frischen Wind! Wien braucht vor allem auch mehr Wirtschaftskompetenz! Sonst droht unsere schöne Stadt im internationalen Vergleich noch weiter zurückzufallen", sagte die Spitzenkandidatin der ÖVP Wien, Christine Marek, bei der heutigen Präsentation ihres wirtschaftspolitischen Beraterteams. Vier Top-Experten aus dem Wirtschaftsbereich sollen "frische Expertise von außen einbringen und damit die bestehende Wirtschaftskompetenz der ÖVP Wien mit Stadträtin Isabella Leeb, Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank oder dem Bundesspartenobmann für den Handel, Fritz Aichinger, weiter verstärken", betonte Marek.

Die vier Experten, die von Christine Marek für die Mitarbeit in ihrem Beraterteam gewonnen werden konnten, sind: Dipl. Ing. Dr. Richard Schenz, ehemaliger Generaldirektor der OMV und jetziger Kapitalmarktbeauftragter des Finanzministers, der Christine Marek bei Standort- und Infrastrukturfragenberaten wird; Dr. Thomas Uher, Vorstandssprecher der Erste Bank und Mareks Berater in Gründerfragen; Michaela Reitterer, Chefin der Wiener Hoteliervereinigung als Expertin für Tourismus- und Dienstleistungen; sowie Dipl. Ing. Hans Haider, ehemaliger Verbund-Generaldirektor und ausgewiesener Experte in Energiefragen.

Im heutigen ersten Arbeitsgespräch der Gruppe standen vor allem drei Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Wien im Mittelpunkt:
Erstens brauche die Bundeshauptstadt dringend eine Stärkung der internationalen Ansiedelungspolitik durch eine "Headquarter Taskforce". "Deren Ziel muss es sein, mehr Headquarter nach Wien zu holen", so Marek. Richard Schenz ergänzte: "Wien verliert beim Standortvergleich im Ranking. Dabei ist Wien der Mittelpunkt des neu entstandenen Europas. Deswegen muss die Infrastruktur dringend angepasst und verbessert werden", so Schenz. Die Stadt lebe derzeit vom Dienstleistungssektor, brauche aber auch produzierende Betriebe.

Entbürokratisierung

Als zweite Herausforderung wurde von den Wirtschaftsexperten das Thema Entbürokratisierung genannt. "Wien braucht einen echten Servicezugang, weil es nicht sein kann, dass Genehmigungsverfahren hier doppelt so lang dauern als anderswo", sagte Marek. Hans Haider:
"Es kann doch nicht sein, dass eine Firmengründung zwei Monate oder noch länger dauert. Das muss doch auch in einer Woche möglich sein." Denn die Stadt profitiere von jeder Unternehmensgründung.

Die Vermittlung qualifizierter Arbeitskräfte war das dritte Thema, über das intensiv diskutiert wurde. "Wir sind leider, was Facharbeiter anbelangt, ausgetrocknet", sagte Hoteleigentümerin Michaela Reitterer. In der Hotellerie gebe es derzeit etwa 30.000 Arbeitslose, trotzdem suchten die Betriebe vergeblich qualifiziertes Personal. "Die Wiener Maßnahmen zur Qualifizierung von Arbeitskräften gehen am Bedarf der Unternehmen vorbei. Wien ist hier ineffizient", betonte Marek. Dabei entscheide die Qualität am Arbeitsmarkt über den Wirtschaftsstandort.

Gemeinschaftsarbeit

Der Vorschlag von Christine Marek, Langzeitarbeitslose zur Gemeinschaftsarbeit zu verpflichten, war ebenfalls Thema bei den Beratungen. Christine Marek unterstrich erneut, dass es ihr darum gehe, Menschen im Arbeitsleben zu halten und Arbeitssuchende rasch wieder ins Arbeitsleben zu integrieren: "Das schafft neue Motivation und das Gefühl, gebraucht zu werden."

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