Schule: Eltern machen mobil

Gemeinsame Pressekonferenz der Vorsitzenden der Elternverbände am Montag - Absage der Eltern an Föderalismus im Schulsystem

Wien (OTS) - =

Wien, 17.09.10 (PEW) Die österreichischen
Elternverbände wehren sich gegen den Zugriff der Länder auf die Lehrer und das Schulsystem. Am Montag, 20. September 2010, legen
- Dr. Gerald NETZL, Vorsitzender des Österreichischen Dachverbandes der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen,
- Ing. Stefan MANDAHUS, Präsident des Hauptverbandes Katholischer Elternvereine Österreichs,
- Ing. Theodor G. SAVERSCHEL, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs,
bei einer Pressekonferenz um 10 Uhr im "Club Stephansplatz 4" (1010 Wien, Stephansplatz 4) gemeinsam ein Forderungsprogramm vor: Alle Bildungskompetenzen gehören in eine Hand, eine "Verländerung" und Zersplitterung in neun verschiedene Systeme wäre fatal für Österreich und würde ein sicheres Absinken für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Schulen bedeuten.

Die Elternverbände wollen eine Bündelung aller Bildungskompetenzen beim Bund. Insbesondere sollen alle Pädagoginnen und Pädagogen beim Bund angestellt werden. Die Schulautonomie soll im Rahmen eines bundesweit gültigen, differenzierten Schulsystems erhalten bleiben. Die Elternverbände treten im Sinn der Schulautonomie für eine Ausweitung der Kompetenzen der Schulleitungen in finanzieller und disziplinärer Sicht ein und plädieren gleichzeitig für eine Qualitätskontrolle durch den Bund und ein effizientes "Controlling" im budgetären Bereich.

Die Redaktionen sind herzlich eingeladen, Vertreter/innen zu dieser Pressekonferenz zu entsenden.

Pressekontakt: Cornelia Franckenstein, Tel. 0699/159 92 003 (ende)

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