#unibrennt: Machen wir uns stark für freie Bildung

Aufruf zur Demonstration am 18. September, Treffpunkt: 16 Uhr auf der Rampe der Universität Wien

Wien (OTS) - Studienbeiträge

Studienbeiträge sind kein geeignetes Instrument zur Finanzierung der Universitäten, vielmehr sollte der Staat seine Verantwortung wahrnehmen und die Finanzierung der Bildung übernehmen. Daher ist ein Schulterschluss aller im Bildungssystem Verwurzelten und an der Bildung der Menschen Interessierten notwendig.

Die Forderungen der #unibrennt-Bewegung sind nach wie vor aktuell und aufrecht. Bundesministerin Beatrix Karl gefährdet den freien Hochschulzugang und konnte bisher keine ernstzunehmenden Lösungen für die gravierenden Probleme an den österreichischen Hochschulen anbieten! #unibrennt wird mit Aktionen auf die brisante Lage der Universitäten aufmerksam machen. Die Bandbreite der Aktionen ist offen.

Studienberatung

Nach den absurden Forderungen nach Zugangsbeschränkungen und neuerdings nach Studiengebühren Seitens Ministerin Karl, nun eine der leicht erfüllbaren Forderung von Seiten der Studierenden in den Diskus zu bringen, nämlich eine bessere Studienwahlberatung, ist Teil einer politischen Strategie: Dieses Zugeständnis alleine wird nicht die breite Ablehnung gegenüber der politischen Linie Karls mindern können.

Wie genau sich Karl eine solche Beratung vorstellt, ist weiterhin unklar. "Es ist wichtig, dass die angehenden Studierenden nicht von außen beeinflusst (etwa durch die Wirtschaft), sondern bei ihrer Interessensfindung begleitet werden", so ein Teilnehmer des zuständigen Arbeitsforums während des Hochschuldialogs.

Zu einer echten Beratung steht auch Karls "MINT statt MASSE"-Strategie im diametralen Widerspruch. Diese zielt darauf ab, die sogenannten Massenstudien zu beschränken und die dort abgewiesenen Studierenden von ihren Wunschstudien in jene Studien umzulenken, die derzeit von der Wirtschaft gefordert werden. Diese Vorgehensweise ist absurd, da eine verlässliche Prognose über die Entwicklung einzelner Wirtschaftsbereiche auf mehrere Jahre kaum möglich ist. Obwohl Studien zeigen, dass die AbbrecherInnenquote besonders unter jenen Studierenden, die nur ein Studium zweiter Wahl beginnen können, besonders hoch ist, hält die Wissenschaftsministerin unbeirrt an ihrer Mint-Kampagne fest.

Demo

Neben der sozialen Tragfähigkeit des Staates geht es auch mit dem Stellenwert der Bildung in Österreich stark bergab. Aus diesem Grund tritt ein Bündnis von progressiven Kräften, die sich bildungspolitisch engagieren, bei der Kundgebung "Machen wir uns stark" auf - Treffpunkt Samstag, 16 Uhr auf der Rampe der Universität Wien. Dieser Zug trifft dann gegen 18 Uhr vor dem Heldenplatz auf die anderen Gruppierungen und wird gemeinsam mit unterschiedlichen Organisationen der Zivilgesellschaft ein starkes Zeichen für eine starke Gesellschaft setzen.

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