LR Anschober: "Erster Schuldspruch beim Ennser Bentazon-Problem"

Bentazon-Werte sinken schrittweise, Gesamtsanierung wird noch Zeit brauchen

Linz (OTS) - Das Grundwasser hat ein Gedächtnis wie ein Elefant. Giftstoffe, die einmal im Grundwasser gelandet sind, sind nur langfristig und mit hohem Aufwand wieder herauszuholen.

Das zeigt sich auch bei der Bentazon Problematik in Enns. Alle Vorsorgemaßnahmen sind gesetzt, Bentazon in der Region verboten, aber die Konzentrationen sinken nur schrittweise. Enns wird daher nach wie vor mit Linzer Trinkwasser versorgt. Erst wenn stabil alle Grenzwerte unterschritten werden, wird wieder auf Eigenversorgung umgestellt.

Die umfangreichen Ermittlungen über die konkrete Herkunft der Pflanzenschutzmittelrückstände führten im Sommer auch zur Verurteilung eines Verursachers durch das Landesgericht Steyr. Ein Landwirt, dem unsachgemäße und entgegen der Gebrauchsanweisung durchgeführte Handhabung von Pflanzenschutzmitteln vorgeworfen wird, wurde nach den Bestimmungen des Umweltstrafrechtes zu einer bedingten Freiheitsstrafe von drei Monaten rechtskräftig verurteilt.

Rückfragen & Kontakt:

Büro Landesrat Rudi Anschober, Mag. Rudi LEO, Pressesprecher, Tel: +436648299969, rudi.leo@ooe.gv.at, Promenade 37, 4020 Linz, www.anschober.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRO0001