• 15.09.2010, 17:07:41
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SP-Deutsch: Wieder einmal zeigt sich das wahre Gesicht der FPÖ!

Wien (OTS/SPW) - "Bilder sagen mehr als tausend Worte - das gilt
gerade auch im neuerlichen FPÖ-Skandal: Fotos in der aktuellen
Ausgabe von 'News' belegen, wie jugendliche FPÖ-Sympathisanten und
Strache-Fans, die Hand zum Nazigruß erheben. So ungeschminkt hat man
das wahre Gesicht der FPÖ selten gesehen", betonte der Wiener
SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Mittwoch.****

So, wie es auch Barbara Rosenkranz im Bundespräsidentschaftswahlkampf
nie gelungen sei, sich glaubhaft vom NS-Gedankengut zu distanzieren,
ergehe es nun auch Strache, so Deutsch weiter. Viele verschiedene
"Puzzleteile" würden sich zu einem aussagekräftigen Bild
zusammenfügen: "Der Wiener FPÖ-Wahlkampf wurde in unsäglicher 'Blut
und Boden-Diktion' eingeleitet. Kurze Zeit später tauchte das von
Strache abgesegnete Minarett-'Spiel' der steirischen FPÖ auf. Jetzt
wird bereits gegen den verantwortlichen FP-Spitzenkandidaten Gerhard
Kurzmann ermittelt. Hinzu kommt, dass gegen eine Referentin an der
freiheitlichen Parteiakademie wegen islamfeindlicher Äußerungen ein
Strafantrag gestellt wurde." All diese Elemente zusammengenommen,
ergeben das fratzenhafte Bild einer Partei, die offen mit
Versatzstücken der NS-Propaganda kokettiert, gegen Menschen und
Religionen hetzt und die Vergangenheit nie bewältigt hat. "Man sieht
die FPÖ so, wie sie immer schon war!", unterstrich Deutsch.

Auch wenn sich FP-Generalsekretär Kickl bemüht, den jüngsten Skandal
lässig beiseite zu schieben, ist doch offenkundig, in welches Umfeld
sich die FPÖ einbette, so Deutsch abschließend: "Das hat nicht
zuletzt der positive Zuspruch zur 'Blut und Boden'- Kampagne aus
einschlägigen Foren bewiesen. Offenbar gerät Strache seitens des
nationalen Flügels der FPÖ immer stärker unter Druck. Daher
überrascht es auch nicht, welche Töne er bislang im Wiener Wahlkampf
angeschlagen hat - wir werden dieser Hetze jedenfalls entschlossen
entgegentreten. Und eines ist klar: Dieses Bild, das die FPÖ abgibt,
will eine Mehrheit der Menschen in unserem Land nicht. Auch darum
wird es am 10. Oktober gehen!" (Schluss) tr

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at

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