- 15.09.2010, 11:20:22
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SPÖ Kärnten fordert erneut Lehrerkompetenz in Bundeshand
Kaiser, Cernic: FPK-Wunsch nach Verländerung stößt auch bei Schulinspektoren auf Unverständnis.
Klagenfurt (OTS) - "Um eine gemeinsame Ausbildung in Österreich zu
gewährleisten, muss die Lehrerkompetenz in Bundeshand zusammengeführt
werden. Um eine Durchlässigkeit bei den Schultypen zu erreichen,
führt kein Weg daran vorbei die Ausbildung der Lehrer auch
universitär unterstützt einheitlich zu etablieren", sieht sich
SPÖ-Vorsitzender LHStv. Peter Kaiser in seiner Forderung auch von den
Kärntner Schulinspektoren bestätigt, die sich diesbezüglich in einem
Brief an Bundesministerin Schmidt aussprachen.
Den falschen, föderal geprägten Zugang an das Schulwesen, wie von
FPK-Schulreferent Scheuch forciert, lehnt auch SPÖ-Bildungssprecherin
im Landtag LAbg. Nicole Cernic strikt ab. "In der Schweiz wird der
falsche Weg, den Kantonen die Bildung zu überlassen wieder begradigt.
Würde es in Österreich zu einer Verländerung in dem Bereich kommen,
wäre das Bildungschaos perfekt und die Schule nur mehr ein
verlängerter Arm der Parteipolitik", bezieht Cernic eine klare
Position.
Es ist auch kein Geheimnis, dass FPK-Politiker die Länderkompentenz
für die Lehrer haben möchten, um die Direktorenposten willkürlich mit
ihren Leuten zu besetzen, wie es bekanntlich im Centrum
Humanberuflicher Schulen (CHS) Villach dieser Tage nicht gelungen
ist. Da wurde Jutta Rom bestellt, die aus der Objektivierung als
erstgereihte hervorgegangen ist.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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