- 15.09.2010, 10:50:31
- /
- OTS0099 OTW0099
Budget: "Im Familienbereich darf nicht gespart werden"
Familienverbandsexperte Schattovits diskutierte mit Staatssekretärin Marek über staatliche Familienleistungen und Reformbedarf im Steuersystem
Wien, 15.09.10 (KAP) Die von der Bundesregierung geplanten
Sparmaßnahmen im Bereich der Familien in der Höhe von 1,5 Milliarden
Euro seien nicht akzeptabel. Das hat der Budgetexperte des
Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), Helmuth
Schattovits, betont. In eine Diskussion mit Familienstaatssekretärin
Christine Marek, die in der aktuellen Ausgabe der KFÖ-Zeitschrift
"ehe+familien" dokumentiert wird, betonte Schattovits, dass Familien
die gleiche Priorität erhalten müssten wie Bildung und Forschung.
"Im Familienbereich darf nicht gespart werden", so Schattovits
wörtlich und weiter: "Seit 2002 ist die Wirtschaft stark gewachsen.
Daher verstehe ich nicht, dass die Familienleistungen seit Jahren
nicht valorisiert worden sind." Durch die Nicht-Valorisierung hätten
Familien bereits einen empfindlichen Wertverlust der ihnen
zustehenden Leistungen erfahren müssen.
Schattovits, der von 1970 bis 1978 KFÖ-Präsident war, wies auch auf
die Zweckentfremdung des Familienleistenausgleichsfonds (FLAF) hin,
aus dem sämtliche Familienleistungen gespeist werden. Die
Sachleistungen Schulbücher, Schüler-Freifahrten und ein Teil der
Pensionen würden beispielsweise noch immer aus dem FLAF finanziert.
Der Fonds weise bald ein Minus von vier Milliarden Euro auf. Die
zweckfremden Kosten müssten den zuständigen Budgets der anderen
Ressorts wieder überantwortet werden.
Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) gpu/hkl/
nnnn
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KAT






