• 15.09.2010, 08:51:42
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FSG-Meidlinger: Forderungen der Wiener VP gehen in Richtung absurdes Theater

Weder Privatisierung von Kultureinrichtungen noch die Einführung von Zwangsarbeit sind Antworten auf aktuelle Probleme

Wien (OTS/FSG) - "Wenn Frau Marek der Ansicht ist, dass bei den
Gemeinden dringend Jobs zu besetzen wären, soll sie sich unserer
Forderung nach der Bereitstellung der dafür notwendigen Mittel
anschließen", erklärte heute, Mittwoch, der Vorsitzende der
FSG/GdG-KMSfB (Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter in der
Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie
Berufe), Christian Meidlinger.++++

"Durch die Übertragung vieler zusätzlicher Aufgaben ohne
Bereitstellung finanzieller Mittel hat die Politik die
Österreichischen Gemeinden in eine schwierige Lage gebracht. Damit
sie die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger weiter
erbringen sollen, brauchen sie das nötige Geld - unter anderem die
geforderte Sozialmilliarde", erklärte Meidlinger. Stattdessen wie die
Wiener VP-Spitzenkandidatin Marek Arbeitslose zum Rasenmähen schicken
zu wollen, gehe jedoch in Richtung absurdes Theater.
"Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger durch Zwangsarbeit
erbringen zu lassen, kommt für die FSG keinesfalls in Frage", betonte
Meidlinger.

Eine klare Absage erteilte Meidlinger auch dem zweiten Steckenpferd
der Wiener VP: dem Ruf nach Privatisierung in jeder nur möglichen
Form. "Diesmal wollen sich Marek und ihre Mitstreiter an den
Vereinigten Bühnen vergreifen. Hier gilt es klar fest zu stellen:
Kultur gehört allen. Öffentliche Kunst privatisieren zu wollen,
schafft keine Kultur, sondern ein Diktat des Marktes auf einem
Sektor, der dafür nicht geeignet ist", stellte Meidlinger klar. Eine
Theaterwelt, in der sämtliche Theater im Kampf um die Maximierung der
Auslastung dieselben Erfolgsstücke bringen, ist für die FSG nicht
erstrebenswert. "Der Kunst ihre Freiheit - und ihre öffentlichen
Bühnen", schloss Meidlinger.

FSG, 15. September 2010

Rückfragehinweis:
FSG/GdG-KMSfB
(01) 313 16 - 83 615
Informationen im Internet: www.gdgfsg.at

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