• 14.09.2010, 14:23:31
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VP-Cortolezis-Schlager zur Forschungsförderung in Wien: Nicht Schönreden - Handeln ist gefordert!

Wien (OTS) - "Schön, dass Wiens Bürgermeister Häupl nun auch
erkennt, dass Bildung, Wissenschaft und Forschung für den Erhalt
Wiens als Wirtschaftsstandort von größter Relevanz sind. Jetzt ist er
aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zu setzen, denn in Wien wird
die Wissenschafts- und Forschungsförderung noch immer stiefmütterlich
behandelt", so die Reaktion von ÖVP Bildungssprecherin NRAbg.
Katharina Cortolezis-Schlager auf Häupls Aussagen im Zigarrenklub.

Cortolezis-Schlager weist darauf hin, dass - alle Direktmaßnahmen
zusammengezählt - das Budget der Stadt Wien gerade einmal 100
Millionen Euro an Forschungsförderungen ausweise. Im Vergleich dazu
stelle das Land Oberösterreich rund 208 Mio. Euro zur Verfügung.
Wiens Forschung beruhe nahezu ausschließlich auf Fördermaßnahmen des
Bundes. Mehr als 50 Prozent der F&E Ausgaben des Bundes würden nach
Wien transferiert werden. Auch für den neuen WU Campus in der
Leopoldstadt stelle die Bundesregierung über 550 Millionen Euro zur
Verfügung. "Die Bundesregierung hat ihren Teil geleistet. Nun ist es
höchste Zeit, dass die Stadt Wien endlich einen Gesamtplan zur
Verschmelzung von Forschung und Lehre als auch der Wirtschaft in Wien
erstellt", appelliert Cortolezis-Schlager in Richtung des Wiener
Bürgermeisters.

Wissenschaftsstandort Wien - Rahmenbedingungen müssen stimmen

Und wenn Wiens Bürgermeister Wien als Wissenschaftsstandort
etablieren wolle, so müsse er sich auch um die Rahmenbedingungen
kümmern. Die VP-Bildungssprecherin weist darauf hin, dass sich die
SPÖ einerseits bei Frage der Studienbeiträge querlege, andererseits
aber den Studentinnen und Studenten in Wien bis zu 450 Euro pro Jahr
für die Benutzung der Wiener Linien abknöpfe. Auch was die
Wohnungskosten in Wien betreffe - sie sind mit rund 31% ein
bedeutender Kostenfaktor im Studentenleben - ist die Stadt Wien
aufgefordert, aktiv gegenzusteuern. "Die Stadt muss sich endlich dazu
durchringen, in Wien Studierenden günstige Wohnmöglichkeiten
anzubieten, dann könnte Wien als Studienort wesentlich attraktiver
werden", meint Cortolezis-Schlager abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:presse.klub@oevp-wien.at

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