- 14.09.2010, 12:30:18
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BZÖ-Widmann fordert "Sofort-Milliarde" für den Hochschulbereich
BZÖ-Wissenschaftssprecher auch für Wiedereinführung von Studiengebühren
Wien (OTS) - Im Zuge des heutigen Wissenschaftsausschusses
forderte BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Rainer Widmann für den
Hochschulbereich "eine Milliarde sofort vom Staat". "Die
österreichische Hochschulpolitik ist seit langem eine der größten
politischen Baustellen, auf der im Grunde nichts weitergeht. Es gibt
nämlich keine konkreten Entscheidungen von SPÖ und ÖVP zur
Verbesserung der finanziellen und infrastrukturellen Situation an
unseren Hochschulen", kritisierte Widmann.
Die Regierungsparteien sollten sich nur ein Beispiel an unserem
Nachbarn Deutschland nehmen, das trotz eines Riesensparpakets Bildung
und Forschung ausnehme und dieses Budget aufstocke. "Trotz eines
Sparpakets im Ausmaß von 80 Milliarden Euro in den kommenden vier
Jahren gibt es zusätzlich zwölf Milliarden Euro für die Universitäten
und die Forschung", so Widmann.
Erneut forderte Widmann eine Wiedereinführung von Studiengebühren.
Diese müssen neben der staatlichen Grundfinanzierung einen
Leistungsanreiz für Studierende darstellen. Damit kann man ewige
Studenten von den Unis abziehen, die nur Studienplätze für die große
Mehrheit der leistungsorientierten Studenten versitzen. Ebenfalls
wird dadurch die Qualität der Ausbildung gehoben. Für sozial Schwache
und tüchtige Studenten gibt es ja ohnehin durch die Studienbeihilfe
keine Studiengebühren. "Auf alle Fälle werden wir bei nächster
Gelegenheit erneut einen Antrag auf Wiedereinführung der
Studiengebühren im Parlament einbringen", kündigte Widmann an.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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