- 14.09.2010, 10:41:42
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Religionsgemeinschaften machen sich stark für Kundgebung am 18. September
Wien (OTS) - Stark für Bildung und gegen Sündenböcke: Katholischer
Theologe Zulehner, Evangelischer Bischof Bünker, Israelitische
Kultusgemeinde Ariel Muzicant, Buddhisten Gerhard Weissgrab,
Islamische Glaubensgemeinschaft Anas Schakfeh.
Vertreter der großen Religionsgemeinschaften in Österreich machen
sich stark für die Kundgebung am 18. September vor dem Heldentor. Der
katholische Theologe Univ.Prof. Paul M. Zulehner, der evangelische
Bischof Michael Bünker, der Präsident der israelitischen
Kultusgemeinde Ariel Muzicant, der Vertreter der buddhistischen
Religionsgemeinschaft Gerhard Weissgrab und der Präsident der
islamischen Glaubensgemeinschaft Anas Schakfeh rufen auf, die
drängenden Zukunftsanliegen des Landes anzugehen statt auf
Sündenböcke zu setzen.
"Ich mache mich stark für eine gerechte und daher friedvolle
Gesellschaft, dafür, dass der Schrei der so vielen Armgemachten der
einen Welt nicht nur an Gottes Ohr gelangt (Ex 3,7), sondern auch in
die Ohren unserer so zugedröhnten tauben Herzen", begründet
Pastoraltheologe und Universitätsprofessor Paul. M. Zulehner sein
Engagement. "Ich setze mich dafür ein, dass die Menschen begreifen:
Weil nur ein Gott ist, ist jede und jeder einer von uns.
Für den evangelischen Bischof Michael Bünker ist Bildung die
zentrale Zukunftsfrage: "Ich mache mich stark für Investitionen in
Bildung für alle, weil sie über unsere Zukunft entscheidet."
"Wir brauchen hier niemanden, der Menschen gegeneinander
aufwiegelt", unterstützt Ariel Muzicant, Präsident der israelitischen
Kultusgemeinde, den Aufruf. "Hetze vergiftet uns nur. Und sie lenkt
von den Fragen ab, die für unsere Zukunft wirklich wichtig sind."
"Ich mache mich stark für eine Bildungspolitik, die nicht nur den
Verstand, sondern auch das Herz mit einbezieht", so Gerhard Weissgrab
von der buddhistischen Religionsgemeinschaft. "Ich mache mich stark
für eine Entwicklung, die durch kritisches Denken und offene Haltung,
Toleranz und Mitgefühl fördert."
"Ich mache mich stark für mehr Denkfreudigkeit und ein WIR-Gefühl,
das frei von Ausgrenzung dem Pluralismus unserer Gesellschaft
Rechnung trägt", ergänzt Anas Shakfeh, Präsident der islamischen
Glaubensgemeinschaft.
Weiters unterstützen Caritas Präsident Franz Küberl, Caritas
Direktor Michael Landau und Diakonie Direktor Michael Chalupka den
Aufruf zur Willenskundgebung am 18. September.
Rückfragehinweis:
[email protected]
Tel.: +43 664 450 5960
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