- 14.09.2010, 09:59:59
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FMA veröffentlicht Bericht zum 2. Quartal 2010 der Versicherungswirtschaft
Wien (OTS) - Nach einem starken Start in das Geschäftsjahr 2010
verzeichnete die heimische Versicherungswirtschaft ein solides
zweites Quartal. Die Prämieneinnahmen stiegen in allen
Bilanzabteilungen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(EGT) konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 58,2%
auf Euro 552 Mio. gesteigert werden und weist das beste
Halbjahresergebnis der letzten drei Jahre aus.
Die verrechneten Prämien des direkten Geschäfts - ohne
Einbeziehung der übernommenen Rückversicherung - betrugen im ersten
Halbjahr 2010 Euro 9,04 Mrd. Gegenüber dem traditionell starken
Auftaktquartal sind die Prämieneinnahmen um 18,2% gesunken. Im
Vergleich zum ersten Quartal 2009 konnte das Prämienvolumen um 1,1%
gesteigert werden. Die Bilanzabteilungen legten im ersten Halbjahr
wie folgt zu: Schaden- und Unfallversicherung +1,3%,
Lebensversicherung +3,1% und Krankenversicherung +2,7%.
Das versicherungstechnische Ergebnis stieg von Euro 96 Mio. im
ersten Halbjahr 2009 auf Euro 241 Mio. im Vergleichszeitraum 2010.
Haupttreiber dieser Entwicklung waren gestiegene Prämieneinnahmen,
rückläufige Zahlungen für Versicherungsfälle und ein solides
Finanzergebnis.
Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres konnten an den
Kapitalmärkten Erträge in Höhe von Euro 2,10 Mrd. erwirtschaftet
werden. Da die Aufwendungen aus Kapitalanlagen und Zinsenaufwendungen
im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück gegangen sind, kam das
Finanzergebnis per Ende Juni bei Euro 1,59 Mrd. zu liegen. Gegenüber
dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet das ein Plus von 27,6%.
Seit Jahresanfang ist das verwaltete Vermögen in Summe um 7,3%
gestiegen. Per Ende Juni belief sich der Wert des Portfolios auf Euro
91,97 Mrd. Die stillen Nettoreserven sind seit Jahresbeginn von Euro
6,78 Mrd. auf Euro 8,04 Mrd. angewachsen.
Die Kernaktienquote (d.h. Aktien notiert, Aktienfonds,
Aktienrisiko in gemischten Fonds) zeigt sich gegenüber dem
Jahresanfang nahezu unverändert. Mit einem Wert von 3,9% per Ende
Juni liegt sie marginal über dem Endwert des Vorquartals. Analog dazu
zeigt sich die Entwicklung der erweiterten Aktienquote (zusätzlich
zur Kernaktienquote werden Aktien nicht notiert, strukturierte
Schuldverschreibungen ohne Kapitalgarantie und strukturierte Darlehen
ohne Kapitalgarantie summiert), die per Ende des ersten Halbjahres
bei 16,2% liegt.
Den vollständigen Bericht finden Sie auf der FMA-Website
(www.fma.gv.at) im Bereich Statistik> Versicherungsunternehmen
(http://www.fma.gv.at/cms/site/DE/einzel.html?channel=CH0068)
Rückfragehinweis:
für Journalisten:
Klaus Grubelnik (FMA-Mediensprecher)
+43/(0)1/24959-5106
+43/(0)676/882 49 516
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