FP-Mahdalik: Fluglärmterror Liesing - SPÖVP weiter auf Flughafenkurs

Podiumsdiskussion brachte Klarheit

Wien (OTS) - Bei der Podiumsdiskussion der BI "Liesing gegen Fluglärm" glänzte die SPÖ durch Abwesenheit während ÖVP-Umweltsprecher und Liesinger Spitzenkandidat Roman Stiftner offenbar zu feig war, sich den Fragen der Bürger zu stellen. An dieser Geringschätzung der betroffenen Bevölkerung kann abgelesen werden, dass SPÖ und ÖVP stramm die Linie des Flughafens verfolgen, Gesundheit und Lebensqualität von insgesamt 300.000 Menschen in Wien weiter zweitrangig sind, hält FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik.

Der anwesende ÖVP-BvStv. tat zwar seine persönliche Meinung zur Flugroute über dem 23. Bezirk kund, war jedoch außer Stande, die Landeslinie der ÖVP klar darzulegen. Die ÖVP windet sich also wie so oft aalmäßig durch eine wichtige Diskussion. Grund dafür ist die 20%-Beteiligung des ÖVP-regierten Landes Niederösterreich am Flughafen und massive wirtschaftliche Interessen von ÖVP-Mandataren auf Landes und Bundesebene. Zudem möchte die Wiener ÖVP-Chefin Marek mit aller Gewalt Vizebürgermeisterin werden und biedert sich auch mit einer rein finanzorientierten Fluglärmpolitik bei der SPÖ an.

Die FPÖ bleibt indes bei ihrer Linie und fordert die Rücknahme der 2004 von der SPÖ überfallsartig über den 23. Bezirk gelegten Flugroute und die Deckelung der Flugbewegungen über Wien in absoluten Zahlen. Darüber hinaus müssen Fluglärmessungen künftig auch in dB(C) erfolgen, um das besonders störende tieffrequente Dröhen zu erfassen, sowie ein Nachtflugverbot für ganz Wien von 21 bis 7 Uhr verhängt werden. Es ist daher zu hoffen, dass die bürgerfeindliche Fluglärmpolitik von SPÖ und ÖVP am 10. Oktober von den Wählern entsprechend abgestraft wird, sagt Mahdalik. (Schluss)am

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