- 09.09.2010, 12:13:16
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KPÖ: Kampf gegen Glücksspielkonzerne geht weiter
Ernest Kaltenegger zum EUGH-Urteil
Graz (OTS) - "Die steirische KPÖ lässt sich auch durch das Urteil
des EU-Gerichtshofs (EUGH) nicht von ihrem Kampf gegen die Folgen der
Spielsucht abhalten. Es ist aber bezeichnend, dass im Namen der "vier
Freiheiten der EU" immer wieder im Interesse der Konzerne und gegen
die Interessen der arbeitenden Menschen und der Gesundheit
entschieden wird." - Das sagte der steirische KPÖ-LAbg. Ernest
Kaltenegger am Donnerstag zum Urteil des EU-Gerichts über das
Glücksspielmonopol in Österreich.
Mehr als 80.000 Steirer sind direkt oder indirekt als Angehörige
von den Folgen der Spielsucht betroffen. Deshalb verlangt die
steirische KPÖ das Verbot des Kleinen Glücksspiels in unserem
Bundesland.
Es ist so, wie Landtagsabgeordneter Ernest Kaltenegger in einem
Beitrag für das aktuelle Grazer Stadtblatt erklärt hat: "Der Arm der
Glücksspiel- Lobby ist lang. Die KPÖ wird jedoch auch in Zukunft
nicht lockerlassen, um der Ausplünderung tausender Menschen einen
Riegel vorzuschieben."
Rückfragehinweis:
KPÖ Landtagsklub Steiermark, Tel.: 0316/877-5104
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