FPÖ-Wien: Drogenproblematik in Wien wird immer schlimmer

Schönfärberei und Verniedlichung seitens der SPÖ

Wien (OTS/fpd) - Die Drogenproblematik in Wien ist nach wie vor evident. Das frühere Zentrum der Suchtgiftszene, der Karlsplatz, hat sich mittlerweile über ganz Wien ausgedehnt. Die Szene hat sich verteilt und verändert. Auch die Suchtmittel und Substanzen haben sich gewandelt, so die beiden FPÖ-Wien Landtagsabgeordneten, Mag. Johann Gudenus und David Lasar im Zuge der heutigen Pressekonferenz.

Österreichweit sind ca. 8000 Süchtige in Substitutionsbehandlung -der größte Teil davon, nämlich 6000 Suchtkranke, gibt es in Wien. Drogenersatzmittel werden zwar streng ärztlich kontrolliert aber trotzdem gelangen viele Tabletten auf den Schwarzmarkt. Pro Jahr stellen die Polizisten am Karlsplatz ca. 20.000 Ersatztabletten sicher. Eine Pille kostet am Schwarzmarkt im Schnitt zwischen 10 -15 Euro - damit lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Preis für eine Ration Heroin verdienen, so Gudenus der aus diesem Grund die Forderung nach strengeren Kontrollen bei der Ausgabe von Substitutionsmitteln stellt.

Kurz vor Wien-Wahl geschieht plötzlich etwas in Sachen Karlsplatz

Die Szene am Karlsplatz soll jetzt verdrängt werden, damit die SPÖ so kurz vor der Wahl erklären kann, dass sie das Drogenproblem im Zentrum von Wien fast schon behoben hat. Seit heute Nacht gibt es eine weitere Schutzzone, die für den gesamten Bereich des Karlsplatzes gilt. Nach dem 10. Oktober, wenn die große Wahlschlacht vorüber ist, wird freilich wieder alles wie früher sein. Denn eine Verlagerung der Szene auf andere Orte kann das eigentliche Drogenproblem nicht lösen, sind Gudenus und Lasar überzeugt.

Von der Polizei wurden nun schon die Bereiche
? Bahnhof Wien Mitte
? Bahnhof Praterstern
? Schwedenplatz
? Bahnhof Meidling - Philadelphiabrücke
? U-Bahn Längendfeldgasse sowie
? U-Bahn Ottakring

als hochgradig gefährdet eingestuft. Die Polizei fürchtet zu Recht, dass sich nun an diesen Orten offene Szenen bilden werden. Durch die pausenlose Ansiedlung verschiedenster Betreuungsstellen für Drogensüchtige im dichtbebauten Wohngebiet, wird die Bevölkerung weiter gefährdet. Alleine rund um den Ganslwirt - dort gibt es den Spritzentausch - gibt es laufend Beschwerden. Aber auch beim neuen Verein TaBeNo am Wiedner Gürtel häufen sich die Beschwerden. Spritzen findet man in Telefonzellen, süchtige wollen sich in den WC-Anlagen der umliegenden Lokale den Schuss setzen. Stiegenhäuser und Innenhöfe werden ungeniert frequentiert.
Während die SPÖ beschwichtigt und die Probleme schönredet, zeigt die FPÖ diese problematische Situation auf und sieht sich verpflichtet, die Sorgen der Anrainerinnen und Anrainer ernst zu nehmen, so Lasar. (forts.)paw

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