"Machen wir uns stark" muss am 18. September vor Toren des Heldenplatz abgehalten werden.

OrganisatorInnen: Auch wenn Mitsprache von BürgerInnen offensichtlich nicht erwünscht ist, fordern wir Verankerung von Zukunftsthemen in Budgetgesetz ein.

Wien (OTS) - Die Willenskundgebung "Machen wir uns stark" kann
nicht wie geplant am Heldenplatz stattfinden und wird verlegt. Gescheitert ist der Standort an einem Einspruch der Burghauptmannschaft, einer Einrichtung des Wirtschaftsministeriums, welche die Hofburg verwaltet. Begründet wird die Absage mit dem Erntedankfest des Bauernbundes, das eine Woche vorher, am 11. und 12. September stattfindet. Der Heldenplatz stehe deshalb nicht zur Verfügung, weil "eine kommissionelle Begehung zur Zustandsfeststellung und Vorschreibung von Instandsetzungskosten [...] und eine kommissionelle Begehung mit den Veranstaltern des Tags des Sports" durchgeführt werden müsse, das zwei (!) Wochen nach dem Erntedankfest, am 25. September stattfindet.

"Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass einfache BürgerInnen gar nicht wirklich mitreden sollen. Als Teilorganisation einer Partei hätten wir es wahrscheinlich leichter ", sagt Philipp Sonderegger. "'Machen wir uns stark' ist eine Initiative, die von derzeit über 2.300 BürgerInnen getragen und finanziert wird. Wir wollen mitreden, wenn mit dem Budgetgesetzt in den kommenden zwei Monaten die Politik des Landes für die kommenden Jahre auf Schiene gestellt wird. Wir machen uns dafür stark, dass jetzt die zentralen Zukunftsthemen diskutiert und in Angriff genommen werden: Eine mutige Bildungspolitik, eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, sowie die Förderung eines guten Zusammenlebens müssen jetzt im Budget verankert werden."

Nun planen die OrganisatorInnen, die Veranstaltung am 18. September vor dem Heldentor abzuhalten. "Man kann uns vom Heldenplatz aussperren, aber man kann uns nicht darin hindern, uns bei den zentralen Fragen, Bildung, Verteilungsgerechtigkeit und Zusammenleben einzumischen. Nutzen wir jetzt das Zeitfenster Budgetverhandlungen um diese wichtigen Zukunftsfragen zu diskutieren und für die nächsten Jahre zu verankern", sagt Sonderegger.

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