• 09.09.2010, 09:00:53
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"Machen wir uns stark" muss am 18. September vor Toren des Heldenplatz abgehalten werden.

OrganisatorInnen: Auch wenn Mitsprache von BürgerInnen offensichtlich nicht erwünscht ist, fordern wir Verankerung von Zukunftsthemen in Budgetgesetz ein.

Wien (OTS) - Die Willenskundgebung "Machen wir uns stark" kann
nicht wie geplant am Heldenplatz stattfinden und wird verlegt.
Gescheitert ist der Standort an einem Einspruch der
Burghauptmannschaft, einer Einrichtung des Wirtschaftsministeriums,
welche die Hofburg verwaltet. Begründet wird die Absage mit dem
Erntedankfest des Bauernbundes, das eine Woche vorher, am 11. und 12.
September stattfindet. Der Heldenplatz stehe deshalb nicht zur
Verfügung, weil "eine kommissionelle Begehung zur
Zustandsfeststellung und Vorschreibung von Instandsetzungskosten
[...] und eine kommissionelle Begehung mit den Veranstaltern des Tags
des Sports" durchgeführt werden müsse, das zwei (!) Wochen nach dem
Erntedankfest, am 25. September stattfindet.

"Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass einfache
BürgerInnen gar nicht wirklich mitreden sollen. Als Teilorganisation
einer Partei hätten wir es wahrscheinlich leichter ", sagt Philipp
Sonderegger. "'Machen wir uns stark' ist eine Initiative, die von
derzeit über 2.300 BürgerInnen getragen und finanziert wird. Wir
wollen mitreden, wenn mit dem Budgetgesetzt in den kommenden zwei
Monaten die Politik des Landes für die kommenden Jahre auf Schiene
gestellt wird. Wir machen uns dafür stark, dass jetzt die zentralen
Zukunftsthemen diskutiert und in Angriff genommen werden: Eine mutige
Bildungspolitik, eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, sowie die
Förderung eines guten Zusammenlebens müssen jetzt im Budget verankert
werden."

Nun planen die OrganisatorInnen, die Veranstaltung am 18.
September vor dem Heldentor abzuhalten. "Man kann uns vom Heldenplatz
aussperren, aber man kann uns nicht darin hindern, uns bei den
zentralen Fragen, Bildung, Verteilungsgerechtigkeit und Zusammenleben
einzumischen. Nutzen wir jetzt das Zeitfenster Budgetverhandlungen um
diese wichtigen Zukunftsfragen zu diskutieren und für die nächsten
Jahre zu verankern", sagt Sonderegger.

Rückfragehinweis:
Machen wir uns stark
Mobil: +43 664 450 59 60
[email protected]

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