OECD Empfehlungen jetzt umsetzen!

FHK-Forderung durch neue OECD-Studie bestätigt

Wien (OTS) - "Wieder einmal belegt eine internationale Studie die Notwendigkeit einer zusätzlichen Finanzierung des tertiären Sektors in Österreich", kommentiert FHK-Präsident Werner Jungwirth die heute erschienene OECD-Studie "Education at a glance 2010".
Vor allem der nun von der Bundesregierung ausgerufene Sparkurs im Österreichischen Hochschulsystem laufe allen internationalen Entwicklungen und Empfehlungen entgegen und schwäche die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs, so Jungwirth.

Dabei zeigt die Studie überdeutlich, dass die öffentliche Hand jedes Jahr von jedem in das Hochschulsystem investierten Euro profitiert und sich die Renditen dieser Investitionen sogar kontinuierlich erhöhen. Hier wirken vor allem die deutlich höheren Steuereinnahmen und Sozialabgaben der HochschulabsolventInnen sowie ein nach wie vor deutlich geringeres Risiko von Arbeitslosigkeit und weit höhere Erwerbsquoten bei den Älteren.

Allerdings müsse man gerade bei Bildungsinvestitionen eine langfristige Sichtweise bemühen und nicht nur auf die jeweils nachfolgende Budgetperiode blicken, ergänzt Jungwirth.

Und wie heißt es schon in der Studie: "Bildungsinvestitionen sind von entscheidender Bedeutung, wenn die Länder ihr langfristiges Wachstumspotenzial voll entfalten und angemessen auf den technologischen und demografischen Wandel reagieren wollen, der die Arbeitsmärkte derzeit verändert".

Die Fachhochschul-Konferenz ruft in diesem Sinne die Bundesregierung auf, den angekündigten Sparkurs im Hochschulsystem zu überdenken und vielmehr durch zusätzliche Investition in das Hochschulsystem die Position Österreichs im internationalen Wettbewerb nachhaltig zu verbessern.

Aus Sicht der Fachhochschulen gelte es vor allem den nicht nachvollziehbaren Stopp des weiteren Fachhochschulausbaus rückgängig zu machen und auch in den nächsten beiden Jahren studierwilligen jungen Menschen zusätzliche Studienplätze in zukunftsträchtigen Studienrichtungen zu ermöglichen, schließt Jungwirth.

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