FPÖ: Strache über Sarrazin-Jäger: Ahnungslose und unbelehrbare Heile-Welt-Dogmatiker

Empfehle Häupl Studium von Sarrazins Buch

Wien (OTS) - Eingangs seiner heutigen Pressekonferenz befasste
sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache mit der Debatte um Thilo Sarrazin. "Die Sarrazin-Jäger in Deutschland und Österreich stehen nicht mit beiden Beinen in der Wirklichkeit, sondern sind ahnungslose und unbelehrbare Heile-Welt-Dogmatiker. Ich empfehle ihnen, allen voran dem Wiener Bürgermeister Häupl, weniger Zeit beim Nobelheurigen zu verbringen und stattdessen Sarrazins Buch sorgfältig zu studieren. Denn die Probleme sind hierzulande dieselben", so der FPÖ-Chef.

Es sei typisch für den linken Verdrängungsmechanismus, dass die Debatte von völliger Einsichtslosigkeit geprägt sei. "Angeklagt werden nicht die eigenen Versäumnisse und falschen politischen Weichenstellungen bzw. die ideologische Verblendung und Dummheit, die zum Entstehen von Gegengesellschaften, zur Ausnützung des Sozialstaates und zum Voranschreiten des Islamismus geführt haben, sondern es werden jene an den Pranger gestellt, die die Fehler aufzeigen", kritisierte Strache. Die Sozialisten seien in der Führung ebenso träge wie feige geworden. Es herrsche das Prinzip Erhalt und Genuss des eigenen Wohlstands statt dem Grundsatz, die Lebenssituation der Bevölkerung zu verbessern.

Die politische Klasse wolle Sarrazins politische Fehleranalyse nicht diskutieren, sondern nur tabuisieren. "Vieles an der Hexenjagd gegen Sarrazin erinnert an die Situation in Österreich", erklärte Strache. "Hier sei es die FPÖ, die allein die Dinge beim Namen nenne, die seit Jahrzehnten die gefährlichen Entwicklungen aufzeige, die Meinungsführerschaft habe und dafür an den Pranger gestellt werde.

"Angesichts der irren Auswüchse, die die Verfolgung Sarrazins im deutschen Establishment schon angenommen hat, muss man sich schon fast überlegen, diesem verdienstvollen Mann bei uns Asyl anzubieten", meinte Strache. "Im Unterschied zu vielen anderen hätte er als politisch Verfolgter es wirklich verdient."

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