• 04.09.2010, 09:59:32
  • /
  • OTS0020 OTW0020

BZÖ-Grosz: Wer soll Kurzmann noch wählen?

Strache samt eigener Partei zeigen Kurzmann die kalte Schulter - "Gegen Kurzmann war selbst Winter noch standhafter und ehrlicher"

Graz (OTS) - Die FPÖ mache sich nur mehr lächerlich, das
mittlerweile vom Netz genommene primitive Online-Spiel gegen Moscheen
habe zwar mediale Aufmerksamkeit gebracht doch zeige sich, dass der
steirische FPÖ-Chef Kurzmann selbst in seiner Partei nun allein
dasteht. "Wenn einen seine eigene Partei nicht mehr wählt, warum
sollen dann die Steirerinnen und Steirer überhaupt noch wählen?
Zuerst poltert die steirische FPÖ und jetzt macht Herr Strache einen
Rückzieher und das Spiel wurde vom Netz genommen. Gegen diese
peinliche Lachnummer und blaue Provinzposse war ja selbst Susanne
Winter noch standhafter, konsequenter und ehrlicher. Winter hat ihre
politisch zweifelhafte Botschaft wenigstens auf freier Bühne
verkündet, Kurzmann verschanzte sich hinter einem Online-Spiel einer
zweifelhaften Schweizer Werbeagentur", so der steirische BZÖ-Chef
Abg. Gerald Grosz am Freitag.

Die steirische FPÖ habe mit dieser dummen Aktion jedenfalls allen
Kräften geschadet die einen harten aber sachlichen Diskurs über die
Gefahren eines expansiven Islamismus führen wollen. "Jeder weiß dass
ich weder Moscheen und Minarette in der Steiermark dulden werde, aber
ich bin sicher nicht so dumm, mich über Onlinespiele und sonstige
Blödheiten zu definieren. Damit schadet man schlussendliche jeder
vernünftigen und demokratisch aufgeklärten Diskussion", so Grosz.

"Das steirische BZÖ tritt religiösem Fundamentalismus - der nach
unserer Bündnismeinung die Errungenschaften der Demokratie, der
Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einschränkt - entschieden
entgegen! Während der Islam als Religion sehr wohl mit unserer
Verfassung und unseren Gesetzen in Einklang zu bringen ist, lehnen
wir den Islamismus als politisch motivierte Ideologie, der Demokratie
und Menschenrechte bekämpft, entschieden ab. Wir wollen daher in der
Steiermark ein Bauverbot für Moscheen und Minarette im Rahmen einer
Änderung der Bau- und Raumordnung einführen. Neben einem Bauverbot
für Moscheen und Minarette fordert das BZÖ als weiteren Schritt ein
Verbot für die frauenfeindlich islamische Ganzkörperverschleierung.
Das als liberal bekannte Holland hat durch ein allgemeines
Vermummungsverbot einen verfassungskonformen Weg gefunden, ein Verbot
für das Tragen der Burka mit einer islamischen
Ganzkörperverschleierung durchzusetzen. Die Steiermark und Österreich
sollen diesem Weg folgen", so Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:
BZÖ-Steiermark - Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel