BZÖ-Grosz: Wer soll Kurzmann noch wählen?

Strache samt eigener Partei zeigen Kurzmann die kalte Schulter - "Gegen Kurzmann war selbst Winter noch standhafter und ehrlicher"

Graz (OTS) - Die FPÖ mache sich nur mehr lächerlich, das mittlerweile vom Netz genommene primitive Online-Spiel gegen Moscheen habe zwar mediale Aufmerksamkeit gebracht doch zeige sich, dass der steirische FPÖ-Chef Kurzmann selbst in seiner Partei nun allein dasteht. "Wenn einen seine eigene Partei nicht mehr wählt, warum sollen dann die Steirerinnen und Steirer überhaupt noch wählen? Zuerst poltert die steirische FPÖ und jetzt macht Herr Strache einen Rückzieher und das Spiel wurde vom Netz genommen. Gegen diese peinliche Lachnummer und blaue Provinzposse war ja selbst Susanne Winter noch standhafter, konsequenter und ehrlicher. Winter hat ihre politisch zweifelhafte Botschaft wenigstens auf freier Bühne verkündet, Kurzmann verschanzte sich hinter einem Online-Spiel einer zweifelhaften Schweizer Werbeagentur", so der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz am Freitag.

Die steirische FPÖ habe mit dieser dummen Aktion jedenfalls allen Kräften geschadet die einen harten aber sachlichen Diskurs über die Gefahren eines expansiven Islamismus führen wollen. "Jeder weiß dass ich weder Moscheen und Minarette in der Steiermark dulden werde, aber ich bin sicher nicht so dumm, mich über Onlinespiele und sonstige Blödheiten zu definieren. Damit schadet man schlussendliche jeder vernünftigen und demokratisch aufgeklärten Diskussion", so Grosz.

"Das steirische BZÖ tritt religiösem Fundamentalismus - der nach unserer Bündnismeinung die Errungenschaften der Demokratie, der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einschränkt - entschieden entgegen! Während der Islam als Religion sehr wohl mit unserer Verfassung und unseren Gesetzen in Einklang zu bringen ist, lehnen wir den Islamismus als politisch motivierte Ideologie, der Demokratie und Menschenrechte bekämpft, entschieden ab. Wir wollen daher in der Steiermark ein Bauverbot für Moscheen und Minarette im Rahmen einer Änderung der Bau- und Raumordnung einführen. Neben einem Bauverbot für Moscheen und Minarette fordert das BZÖ als weiteren Schritt ein Verbot für die frauenfeindlich islamische Ganzkörperverschleierung. Das als liberal bekannte Holland hat durch ein allgemeines Vermummungsverbot einen verfassungskonformen Weg gefunden, ein Verbot für das Tragen der Burka mit einer islamischen Ganzkörperverschleierung durchzusetzen. Die Steiermark und Österreich sollen diesem Weg folgen", so Grosz abschließend.

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