Klagenfurter Messepräsident: Bürgermeister Scheider sieht "künstliche Aufregung"

Bürgermeister-Partei stellte auch bisher den Präsidenten - Krenn verfügt über große Erfahrung im Wirtschaftsbereich

Klagenfurt (OTS) - Die von SPÖ, Grünen und der Wirtschaftskammer geäußerte Kritik an der Bestellung des bisherigen Vizepräsidenten der Bundeswirtschaftskammer, Matthias Krenn, zum neuen Präsidenten der Kärntner Messen ist für den Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider "an den Haaren herbei gezogen". Scheider wies heute, Mittwoch, darauf hin, dass auch bisher die Bürgermeister-Partei den Präsidenten gestellt habe und von einer "Umfärbe-Aktion" daher keine Rede sein könne.

Eigentlich stünde es ihm als gewählter Bürgermeister zu, selbst die Funktion des Messepräsidenten auszuüben, er habe aber von seinem Vorschlagsrecht Gebrauch gemacht und mit Krenn einen überaus erfahrenen und anerkannten Mann der Wirtschaft in diese Funktion berufen, sagte Scheider. Mit Krenn sei garantiert, dass die gute Arbeit des bisherigen Präsidenten Walter Dermuth fortgesetzt werde.

Auch die Befürchtungen, dass die Stadt Klagenfurt mit der Bestellung des Bad Kleinkirchheimer Bürgermeisters zum Präsidenten ihre Zügel bei der Messe aus der Hand geben würde, kann Scheider nicht nachvollziehen: "Nicht nur ich selbst als Bürgermeister, sondern auch mein Stellvertreter Albert Gunzer als Finanz- und Wirtschaftsreferent sind eng mit der Messe verbunden." Allerdings müsse man "über den Klagenfurter Spiegel hinausschauen", zumal die Messe immer internationaler werde. Scheider: "Aber ich kann die Kritiker beruhigen, die Interessen unserer Stadt als Mehrheitseigentümer werden wie bisher gewahrt werden."

Die Aussage von SPÖ-Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, dass mit der Bestellung des Nicht-Klagenfurters Krenn die Wirtschaftskompetenz der Landeshauptstadt aus der Hand gegeben würde, sei daher lächerlich, betonte Scheider. Dies treffe auch auf den Vorwurf zu, dass mit ihr als Chefin der Koalitionspartei nicht über diese Bestellung gesprochen worden sei: "Sie war wochenlang nicht da." Scheider: "Matthias Krenn wird durch seine Arbeit die jetzt an den Tag gelegte künstliche Aufregung ad absurdum führen."

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