• 01.09.2010, 11:55:53
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Hagenhofer - Erwachsenenbildung: Schlüssel für privaten wie gesellschaftlichen Wohlstand

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Wien (OTS/SK) - "Eine Bildungsfreistellung für Arbeitnehmer sollte
endlich etabliert werden. Schließlich profitiert der Arbeitgeber
ebenso von der Weiterbildung wie der Arbeitnehmer", forderte die
SPÖ-Nationalratsabgeordnete Marianne Hagenhofer heute, Mittwoch.
Hagenhofer weiß, wovon sie spricht, schließlich leitet sie seit
Jahren das AMS Braunau/Inn. So wie etwa die "Bildungswoche" im
Versicherungs-Kollektivvertrag festgelegt ist, sei es sinnvoll und
wünschenswert, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Weiterbildung
in der Arbeitszeit ermöglichen: "Weiterbildung darf nicht nur für
Besserverdiener möglich sein. Berufliche Fortbildung soll
berufsbegleitend, regional, kontinuierlich und auch ganztägig
angeboten werden."

Auch die Finanzierung der Weiterbildung sollte gesichert sein.
"Gerade die betrieblichen Vorsorgekassen haben durch riskante
Veranlagung in der Wirtschaftskrise schwer verloren: Bis zu 40%
Verluste mussten dabei hingenommen werden." Ein Zeitwertkonto, wobei
zehn Prozent des Gehalts angespart werden könnten, sei nicht
vernünftig: Einerseits zeigt das Beispiel Deutschland, dass
Arbeitgeber gerade in Krisenzeiten in eine Auszeit - allerdings ohne
Weiterbildung - schicken. Auf der anderen Seite können sich Auszeiten
nur Arbeitnehmer mit höheren Gehältern leisten, da diese leichter auf
einen Teil ihres Gehalts verzichten könnten. "Was wirklich allen
nützt, ist eine Bildungsfreistellung", ist Hagenhofer überzeugt.
(Schluss) mo/rl

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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