Wehsely: Spatenstich für Innovatives Wohn- und Pflegehaus Rosenberg

Um- und Zubau des Hauses Rosenberg bis 2013

Wien (OTS) - Am Mittwoch, 1. September 2010 startete der Umbau des bestehenden Pensionisten-Wohnhauses Rosenberg zum Innovativen Wohn-und Pflegehaus (IWP) Rosenberg. Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Präsidentin des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, hat heute, Mittwoch, gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer der Häuser zum Leben, Peter Lintner und dem Direktor der Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser der Stadt Wien, Dr. Roland Paukner, den Spatenstich für das neue IWP Rosenberg vorgenommen. Nach dem IWP in Döbling entsteht damit das zweite IWP in Wien.

"Mit dem Um- und Zubau zu einem Innovativen Wohn- und Pflegehaus wird das Haus Rosenberg aufgewertet - das kommt besonders den BewohnerInnen zugute. Mit dem neuen IWP bekommen die SeniorInnen eine Wohnumgebung, die ihren Bedürfnissen auch in Zukunft gerecht wird, an dem Platz, den sie gewohnt sind", erklärte KWP-Präsidentin Wehsely. Das Besondere am neuen Wohnmodell ist, dass die Wohnappartements bei Bedarf in Pflegeappartements umgewandelt werden können, ohne dass die BewohnerInnen übersiedeln müssen. Damit können die BewohnerInnen auch im Fall von Krankheit oder dauernder Pflegebedürftigkeit in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben.

Da das neue Wohn- und Betreuungskonzept mehr Platzbedarf verlangt, wird das bestehende Pensionisten-Wohnhaus in den nächsten drei Jahren durch einen Zubau erweitert. Im Zuge der Neugestaltung des gesamten Hauses werden die bestehenden Angebote für die BewohnerInnen modernisiert und ausgebaut. So wird beispielsweise der Cafebereich erweitert. Eine verbesserte Zugangsmöglichkeit macht es für AnrainerInnen des Grätzls einfacher, das Café zu besuchen. Ein Friseur, Fußpflege sowie Einkaufsmöglichkeiten mit abwechselnden saisonalen Angeboten erweitern das Angebot im Haus, auch für die Umgebung. Der großzügige Grünbereich und das Betreuungszentrum für BewohnerInnen mit dementiellen Erkrankungen bleibt bestehen. Neu im IWP wird ein medizinisch therapeutisches Kompetenzzentrum sowie erweiterte Aufenthaltsräume mit ausreichender Rückzugsmöglichkeit für die BewohnerInnen sein.

Hintergrund

Die neue Wohnform basiert auf dem Wohngruppenkonzept, bei dem Einzelappartements rund um eine gemeinsame Infrastruktur angesiedelt sind. Konkret bedeutet das im Fall des IWP Rosenberg, dass die BewohnerInnen der 14 Einzelappartements gemeinsam einen Koch- und Essbereich, einen Wohnbereich und einen Freibereich (Terrassen) nutzen können. Damit wird eine individuelle Alltagsgestaltung möglich. Die SeniorInnen können in möglichst großer Selbstbestimmtheit und Geborgenheit sowie in familiärer Atmosphäre wohnen. Ein hohes Maß an Sicherheit und auch Vertrautheit erleichtert den Alltag.

Neben den bereits im Bau befindlichen IWP Döbling und dem IWP Rosenberg werden in den nächsten Jahren noch zwei weitere Pensionisten-Wohnhäuser in Ottakring zu Innovativen Wohn- und Pflegehäusern. Bei diesem neuartigen Wohn- und Betreuungsmodell werden die Kompetenzen der beiden Kooperationspartner, dem Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) und dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) gebündelt.

IWP Rosenberg als Teil des Wiener Geriatriekonzepts

Das Innovative Wohn- und Pflegehaus Rosenberg ist Teil der Bauoffensive im Rahmen des Wiener Geriatriekonzepts. Im Zuge dessen wird das Pflegenetzwerk mit vielen unterschiedlichen Angeboten für ältere WienerInnen weiter ausgebaut - von mobilen Diensten wie Essen auf Rädern, Heimhilfe oder Hauskrankenpflege über Betreutes Wohnen bis hin zu den neuen Pflegewohnhäusern, mit deren Bau die Zahl der Pflegeplätze bis 2015 von derzeit rund 9.100 auf 10.000 steigen wird.

Zu dieser Meldung werden in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder Fotos zur Verfügung stehen.

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