FPÖ-Frank: Stadt Wien verschenkt Tafelsilber

Wien (OTS/fpd) - Die Stadt Wien hält gemeinsam mit der BIG (Bundesimmobilien Gesellschaft) Anteile an verschiedenen Wiener Bundes-Schulen. Nun werden Teile davon an die BIG regelrecht verschenkt, so die FPÖ-Wien Landtagsabgeordnete Henriette Frank heute.

Das Gymnasium in der Polgarstraße, im 23. Bezirk, weist einen Sachwert von ca. Euro 31,7 Mio auf. Bei einem 25 %-igen Anteil der Stadt Wien, würde das einem Verkaufspreis von ca. Euro 7,9 Mio entsprechen. Selbst unter Berücksichtigung diverser Faktoren dieses Objekt um lediglich ca. Euro 1,830 Mio an die BIG zu verschenken, lässt den Schluss zu, dass die Stadt Wien über ausreichend Mittel verfügt, um sich solch einen Luxus leisten zu können, so Frank.

Ähnlich verhält es sich im 23. Bezirk, Anton-Krieger-Gasse. Das Gymnasium mit einem ausgewiesenen Sachwert von ca. Euro 22,1 Mio wurde um lediglich ca. 1,780 Mio Euro an die BIG veräußert, bei einem Anteil von 31 %, den die Stadt Wien bisher gehalten hat. Auch hier klafft eine deutliche Differenz zwischen Sachwert und Verkaufswert und das, obwohl der zuständige Sachverständige in beiden Fällen die Bauwerke als nicht unmittelbar reparaturbedürftig eingestuft hat.

Ist hier schon der koalitionäre Gedanke zwischen ÖVP und SPÖ im Vordergrund gestanden oder gab es andere zwingende Gründe, das Tafelsilber unter dem tatsächlichen Wert zu verkaufen? Hätte man besser verhandelt und das Geld in die Sanierung von Wiener Grundschulen gesteckt, so wäre das eine gute Investition gewesen. Eine vertane Chance, die zeigt, wie leichtfertig die SPÖ mit dem Geld der Steuerzahler verfährt, so Frank abschließend. (Schluss)paw

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