• 30.08.2010, 20:44:59
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Wo Landesfirmen zum Wahlhelfer werden (von Markus Kaufmann)

Ausgabe 31. August 2010

Klagenfurt (OTS) - Für die FPK wird es langsam Zeit, die Hosen
runterzulassen. Die Kärntner haben das Recht, alle Details zu jener
Broschüre zu erfahren, mit der sie kurz vor der Wahl im Jahr 2009
zwangsbeglückt worden sind. Aus den spärlichen Informationen der
Politik ist bislang nur hervorgegangen, dass Kosten in Höhe von
430.000 Euro angefallen seien, das damalige BZÖ eine viertel Million
auf den Tisch geknallt habe und von den Landesfirmen die restlichen
180.000 Euro gekommen seien. Spannend ist, dass die erste
Broschüren-Version, die den Wirtschaftsstandort bewerben sollte, als
Vorlage für das Parteiblatt gedient habe. Berichte über die
Gesellschaften wurden durch Wahlslogans und Fotos ersetzt, sagt die
FPK selbst. Das würde aber auch heißen, dass sich die Partei die von
den Landesfirmen - und damit dem Bürger, weil öffentliche Mittel -
teuer bezahlte Broschüre gegriffen und für ihre Zwecke verwendet
habe. Und das wäre eine indirekte Wahlkampfhilfe der Landesfirmen für
das BZÖ. Verständlich, dass sich die zu FPKlern mutierten BZÖler dazu
nicht gerne äußern.

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
mailto:[email protected]

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