- 30.08.2010, 11:17:57
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FSG: FSG in der GÖD fordert mehr staatspolitische Verantwortung in der Schuldebatte
Keine föderalen Kuhhandel mit dem Schulwesen
Wien (OTS/FSG) - Wenn Erwin Pröll und Kollegen ihre Neffen und
Nichten weiterhin zu Hauptschuldirektoren machen wollen, wird sich
doch wohl ein Weg finden lassen, ohne das gesamte Schulsystem zu
zerstören. Schließlich war die NÖ-ÖVP bei Personalentscheidungen noch
nie zimperlich und das wird in Zukunft nur der Wähler ändern können.
Die sozialdemokratischen Bundeslehrer und Bundesbediensteten in der
Schulverwaltung haben jedenfalls keinen Bedarf an der huldvollen
Führungshand des Landesfürsten. ++++
Enttäuschung herrscht bei der FSG auch über Verantwortungslosigkeit
und Themenverfehlung in dieser Diskussion. Die FSG-Lehrerinnen und
Lehrer hätten sich von den Landesverantwortlichen vielmehr eine
Debatte über Bildungs-, Schul- und Arbeitsplatzqualität erwartet.
Bei einer Diskussion über die Zukunft des Bildungswesens nach dem
Motto vorzugehen "Ein anderer zahlt und ich schaff' an", lässt wenig
ökonomische Verantwortung erkennen. Das Ganze wird wohl nur dadurch
getoppt, dass dem Zahler sogar die Kontrolle über die Zahlungsflüsse
verweigert wird.
Wenn dann noch der Verdacht im Raum steht, dass die
österreichisch-föderale Lösung heißen könnte "Gibst Du mir Deine
Schulen, schenk ich Dir meine Spitäler" ist Alarm für tausende
ArbeitnehmerInnen angesagt. Hier enttarnt sich der Föderalismus als
Kuhhandel und ökonomischer Schwachsinn.
Österreich braucht ein bundesweit stabiles, qualitativ hochstehendes
und ökonomisch abgesichertes Bildungs- und Gesundheitssystem. Und die
ArbeitnehmerInnen sollten sich darauf verlassen können, dass ihre
Schulen, Ämter, Betriebe und Anstalten von Eigentümern betrieben
werden, denen man sowohl staatspolitische als auch ökonomische
Verantwortung zuerkennen kann.
Rückfragehinweis:
Richard Holzer FSG Vorsitzender in der GÖD Tel.: 01/53 454/219 Mobile: 0664/300 65 01 e-mail: [email protected] Peter Korecky FSG Vorsitzender-Stv. in der GÖD Tel.: 01/53 454/236 Mobile: 0664/336 34 04 e-mail: [email protected]
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