FSG: FSG in der GÖD fordert mehr staatspolitische Verantwortung in der Schuldebatte

Keine föderalen Kuhhandel mit dem Schulwesen

Wien (OTS/FSG) - Wenn Erwin Pröll und Kollegen ihre Neffen und Nichten weiterhin zu Hauptschuldirektoren machen wollen, wird sich doch wohl ein Weg finden lassen, ohne das gesamte Schulsystem zu zerstören. Schließlich war die NÖ-ÖVP bei Personalentscheidungen noch nie zimperlich und das wird in Zukunft nur der Wähler ändern können. Die sozialdemokratischen Bundeslehrer und Bundesbediensteten in der Schulverwaltung haben jedenfalls keinen Bedarf an der huldvollen Führungshand des Landesfürsten. ++++

Enttäuschung herrscht bei der FSG auch über Verantwortungslosigkeit und Themenverfehlung in dieser Diskussion. Die FSG-Lehrerinnen und Lehrer hätten sich von den Landesverantwortlichen vielmehr eine Debatte über Bildungs-, Schul- und Arbeitsplatzqualität erwartet.

Bei einer Diskussion über die Zukunft des Bildungswesens nach dem Motto vorzugehen "Ein anderer zahlt und ich schaff' an", lässt wenig ökonomische Verantwortung erkennen. Das Ganze wird wohl nur dadurch getoppt, dass dem Zahler sogar die Kontrolle über die Zahlungsflüsse verweigert wird.

Wenn dann noch der Verdacht im Raum steht, dass die österreichisch-föderale Lösung heißen könnte "Gibst Du mir Deine Schulen, schenk ich Dir meine Spitäler" ist Alarm für tausende ArbeitnehmerInnen angesagt. Hier enttarnt sich der Föderalismus als Kuhhandel und ökonomischer Schwachsinn.

Österreich braucht ein bundesweit stabiles, qualitativ hochstehendes und ökonomisch abgesichertes Bildungs- und Gesundheitssystem. Und die ArbeitnehmerInnen sollten sich darauf verlassen können, dass ihre Schulen, Ämter, Betriebe und Anstalten von Eigentümern betrieben werden, denen man sowohl staatspolitische als auch ökonomische Verantwortung zuerkennen kann.

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