Asyl: Vilimsky: Aufenthaltspflicht über gesamte Verfahrensdauer hinweg soll politische Zielerklärung werden

Wien (OTS/fpd) - Angesichts der wieder steigenden Zahl von Asylanträgen müsse endlich ernsthaft über die Wiedereinführung von Grenzkontrollen nachgedacht werden, fordert heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. ****

Noch immer sei Österreich ein Paradies für viele Asylbetrüger. Es gäbe ein tolles Sozialsystem für sie und ein nicht effektives Sicherheitssystem. Jene Asylwerber, die ehrlich um Schutz und Hilfe ansuchen, hätten schon in den osteuropäischen EU-Staaten oder Italien um Asyl ansuchen können, Länder über welche die meisten nach Österreich kommen. Das Dublin-Abkommen sei somit nicht einmal das Papier wert, auf dem es unterfertigt wurde. Österreich werde als Asylparadies weiter ausgenutzt, kritisierte Vilimsky.

Politische Zielerklärung müsse die signifikante Senkung der Verfahrensdauer gekoppelt mit einer Aufenthaltspflicht in einem Asylbetreuungszentrum sein und das über die gesamte Verfahrensdauer hinweg. Hier sei Schutz, Versorgung und soziales Leben in würdiger Weise möglich. Asylbetrüger würden damit abgehalten, ehrlich Schutzsuchende könnten ordnungsgemäß betreut werden. Wer Verfolgten wirklich Schutz bieten möchte, müsse jeder Verschärfung des Asylrechtes zustimmen, um damit die Asylbetrüger von Österreich fernzuhalten. Die - zumindest temporäre - Wiedereinführung von Grenzkontrollen sei jedenfalls auch ein taugliches Mittel, Asylwerber aus sicheren Drittenstaaten gleich an der Grenze zurückzuweisen, so Vilimsky. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002