• 29.08.2010, 10:16:20
  • /
  • OTS0012 OTW0012

Grosz zu ORF-Gagen: BZÖ wird RH-Prüfung beantragen

ORF-Gagen angesichts des Finanzdesasters und 160 Mio. Steuergeldszuschuss ein einzigartiger Skandal

Graz/Wien (OTS) - Der stellvertretende BZÖ-Bündnisobmann und
Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz kündigte heute an, dass seine
Fraktion im Rahmen der nächsten Sitzung des Nationalrats einen
Prüfungsantrag für den Rechnungshof bezüglich des ORF-Gagenskandals
einbringen werde. Das BZÖ verfüge über ausreichend Unterschriften der
Mandatare, um eine solche Prüfung umgehend einleiten zu können.
"Diese Supergagen der führenden ORF-Mitarbeiter sind angesichts des
Finanzdesasters, das diese gestaltet und angerichtet haben, eine
einzige Frechheit!", so Grosz.

"SPÖ, ÖVP und FPÖ haben auf Steuerzahlerkosten erst unlängst 160 Mio.
Euro in den Schlund dieses habgierigen Direktoren geworfen, die auf
Kosten der Gebührenzahler fröhliche Urstände feiern. Die erfolgreich
agierenden Landesstudios werden finanziell ausgehungert, nur damit
einige rote, schwarze und blaue Apparatschiks im Wien hohe Gagen
kassieren", so der BZÖ-Rechnungshofsprecher. Die ORF-Gehälter werden
daher einer sofortigen Prüfung durch den RH unterzogen, zumal der ORF
seit Jahren nicht mehr einer öffentlichen Kontrolle unterzogen wurde,
begründet Grosz.

Sofern sich herausstelle, dass die Direktoren und Führungsmitglieder
des ORF im Vergleich zu ihrer Leistung ungerechtfertigte Gagen
kassiert haben, seien diese "fällig" kündigt Grosz auch personelle
Konsequenzen an.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel