Grosz zu ORF-Gagen: BZÖ wird RH-Prüfung beantragen

ORF-Gagen angesichts des Finanzdesasters und 160 Mio. Steuergeldszuschuss ein einzigartiger Skandal

Graz/Wien (OTS) - Der stellvertretende BZÖ-Bündnisobmann und Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz kündigte heute an, dass seine Fraktion im Rahmen der nächsten Sitzung des Nationalrats einen Prüfungsantrag für den Rechnungshof bezüglich des ORF-Gagenskandals einbringen werde. Das BZÖ verfüge über ausreichend Unterschriften der Mandatare, um eine solche Prüfung umgehend einleiten zu können. "Diese Supergagen der führenden ORF-Mitarbeiter sind angesichts des Finanzdesasters, das diese gestaltet und angerichtet haben, eine einzige Frechheit!", so Grosz.

"SPÖ, ÖVP und FPÖ haben auf Steuerzahlerkosten erst unlängst 160 Mio. Euro in den Schlund dieses habgierigen Direktoren geworfen, die auf Kosten der Gebührenzahler fröhliche Urstände feiern. Die erfolgreich agierenden Landesstudios werden finanziell ausgehungert, nur damit einige rote, schwarze und blaue Apparatschiks im Wien hohe Gagen kassieren", so der BZÖ-Rechnungshofsprecher. Die ORF-Gehälter werden daher einer sofortigen Prüfung durch den RH unterzogen, zumal der ORF seit Jahren nicht mehr einer öffentlichen Kontrolle unterzogen wurde, begründet Grosz.

Sofern sich herausstelle, dass die Direktoren und Führungsmitglieder des ORF im Vergleich zu ihrer Leistung ungerechtfertigte Gagen kassiert haben, seien diese "fällig" kündigt Grosz auch personelle Konsequenzen an.

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