- 26.08.2010, 13:27:55
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Heinisch-Hosek: "Frauen und Technik" - das passt zusammen
Frauenministerin zu Besuch im Technischen Museum Wien
Wien (OTS/SK) - "Auch im 21. Jahrhundert herrscht leider noch
immer das Vorurteil, dass Frauen für Naturwissenschaften weniger
geeignet sind als Männer. Unsere Gehirne ticken aber nicht anders,
als die der Männer. Das Bild, dass Frauen und Technik nicht
zusammenpassen, wollen wir daher entschieden bekämpfen", so
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute, Donnerstag, bei einem
Besuch im Technischen Museum Wien. "Um dieses Vorurteil zu bekämpfen
ist es wichtig, früh anzufangen. Bereits im Kindergarten und in der
Schule muss die Bewusstseinsbildung beginnen und Mädchen für Technik
interessiert werden", so die Frauenministerin weiter, die daher
Initiativen, wie die des Technischen Museums begrüßt.****
Das Technische Museum Wien veranstaltet seit 10 Jahren gezielte
Aktionen, um auf Frauen in der Technik aufmerksam zu machen und
besonders auch Mädchen und junge Frauen für Technik zu begeistern.
Seit einiger Zeit finden auch regelmäßig zielgruppenspezifische
Führungen statt. Bei der Führung "Frauen in der Technik" wird der
Frage nachgegangen, inwiefern Frauen die Geschichte der technischen
Entwicklungen mit beeinflusst haben. "Solche Vermittlungsarbeit ist
wichtig. Politik braucht Verbündete", sagte Heinisch-Hosek. "Frauen
sind so gut ausgebildet wie nie zuvor. Trotzdem ist es für Frauen
immer noch schwierig, Karriere zu machen. Viele Frauen entscheiden
sich auch nach wie vor für vermeintlich 'typische' Frauenberufe wie
Frisörin oder Verkäuferin, die häufig wesentlich schlechter bezahlt
sind", so Heinisch-Hosek.
Frauen müssten daher bei der Berufswahl mehr unterstützt werden und
früher für eher untypische Berufe begeistert werden. Damit künftig
mehr Frauen im Berufsleben erfolgreich sein können, sei es zudem
wichtig, die Kinderbetreuungssituation auszubauen und anzupassen:
"Die Betreuungszeiten müssen sich den realen Arbeitszeiten anpassen.
Außerdem brauchen wir eine Unternehmenskultur, die flexiblere
Arbeitszeiten ermöglicht", betonte die Ministerin, die sich bei
Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen Museums Wien, für
ihr Engagement im Bereich der Vermittlungsarbeit und Frauenförderung
bedankte und ihre weitere Unterstützung zusagte: "Ich freue mich,
dass ich Sie als Verbündete habe und kann Ihnen versichern, dass ich
auch eine Verbündete Ihres Hauses bin", so Heinisch-Hosek
abschließend. (Schluss) sc/rl
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