- 26.08.2010, 10:15:09
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Bestattung Wien und Friedhöfe Wien: Baubeginn der neuen Unternehmenszentrale
Spatenstich für das gemeinsame Verwaltungsgebäude und ein modernes Kundenzentrum durch Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner
Wien (OTS) - Nach der personellen Neuorganisation der Bestattung
Wien und Friedhöfe Wien wurde mit dem heutigen Spatenstich zur neuen
gemeinsamen Unternehmenszentrale nun auch der Startschuss für die
räumliche Zusammenführung gegeben. Ein modernes KundInnen- und
Servicezentrum sowie die Unternehmensleitung werden künftig im Neubau
an der Simmeringer Hauptstraße - gegenüber Tor 2 des Zentralfriedhofs
- ihren Platz finden.
Gebaut wird nach dem Entwurf von Delugan Meissl Associated
Architects, der den zweistufigen europaweiten
Ausschreibungswettbewerb für sich entscheiden konnte. Baubeginn ist
Herbst 2010. Anfang 2012 soll die Übersiedlung in den gemeinsamen
neuen Unternehmensstandort abgeschlossen sein.
Vorteile für KundInnen und MitarbeiterInnen
"Das räumliche Zusammenrücken der Bestattung Wien und der Friedhöfe
Wien in der künftigen Unternehmenszentrale ist gerade für die
Hinterbliebenen, die in einer emotional und persönlich sehr schweren
Stunde hierher kommen, ganz wichtig. Damit entfallen viele Wege", so
Vizebürgermeisterin Wirtschaftsstadträtin Mag.a Renate Brauner. "Ein
weiterer Vorteil gegenüber den bisherigen Unternehmensstandorten ist
die verbesserte Erreichbarkeit und der barrierefreie Zugang. Und
natürlich ist die Investitionssumme von 30 Mio. Euro ein ganz
wichtiger Beitrag zur Stützung der Konjunktur und der Sicherung von
Arbeitsplätzen in Wien ", erklärt Brauner. Das neue Gebäude und die
Neuorganisation von Bestattung Wien und Friedhöfen Wien führe auch zu
einer Effizienzsteigerung. "Wien redet nicht nur von Effizienz und
Organisationsreform - wir machen`s auch", so Brauner.
"Für die rund 900 MitarbeiterInnen der Bestattung und Friedhöfe Wien
ist die neue Unternehmenszentrale ein Signal, dass in die Zukunft des
Unternehmens investiert wird, damit wir nicht nur die Nr. 1 am Markt
sind, sondern es auch gesichert bleiben", so Dr.in Gabriele Payr,
Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke.
Neuer städtebaulicher Akzent in Simmering
"Auch der Bezirk profitiert von dem Neubau auf der Simmeringer
Hauptstraße" , so Bezirksvorsteherin Kommerzialrätin Renate Angerer.
Das Gebäude ist bewusst freundlich und hell gestaltet und stellt mir
seiner Leichtigkeit eine gute Ergänzung zum bestehenden historischen
Ensemble beim Tor 2 und der Feuerhalle dar.
Grundform der neuen Zentrale ist ein Quadrat - in das das eigentliche
Gebäude in Form eines "schiefen U" eingebaut wird. Im Empfangsbereich
im Erdgeschoss befinden sich diskret gestaltete Zonen für
Beratungsgespräche. In den zwei Obergeschoßen werden die Büros der
MitarbeiterInnen eingerichtet.
Europaweiter Realisierungswettbewerb
Zur Umsetzung der gemeinsamen Unternehmenszentrale sowie eines
Wirtschaftsgebäudes für den künftigen gemeinsamen Betriebsstandort
hatte die Bestattung Wien GmbH gemeinsam mit der Friedhöfe Wien GmbH
Ende März 2009 einen EU-weiten zweistufigen Realisierungswettbewerb
ausgelobt.
"Wir haben es uns nicht einfach gemacht, die optimalen Partner zu
finden.", so Dr. Christian Fertinger, Geschäftsführer der B&F Wien.
Bestattung und Friedhofspflege zählen zu den ältesten und wichtigsten
zivilisatorischen Dienstleistungen einer Gesellschaft. Bei der
Neugestaltung der Zentrale wurde daher darauf Rücksicht genommen,
dass die Bauprojekte eine Mischung aus Selbstbewusstsein, kultureller
Verantwortung, Langlebigkeit und Kostenbewusstsein repräsentieren.
Das Preisgericht, welches sich neben Bezirksvorsteherin Renate
Angerer aus Vertretern der Architektenkammer, des Auslobers und der
MA 19 zusammensetzte, entschied sich im Sommer 2009 für den Entwurf
von Delugan Meissl Associates Architects. "Ausschlaggebend für
Delugan Meissl", so Jurymitglied Renate Angerer, "war deren überlegte
baukünstlerische Konzeption eines differenzierten Raumangebots für
MitarbeiterInnen und KundInnen".
Nächste Schritte: neues Wirtschaftsgebäude und
Bestattungsmuseum mit Infopoint
Ebenfalls auf dem Wiener Zentralfriedhof, am Areal der bestehenden
Friedhofsgärtnerei, soll ein neues gemeinsames Wirtschaftsgebäude
entstehen. Auch das Bestattungsmuseum wird von seinem derzeitigen
Standort im 4. Bezirk in das derzeitige rechte Verwaltungsgebäude
beim Tor 2 des Zentralfriedhofes übersiedeln. Der Baubeginn steht
noch nicht fest.
Rückfragehinweis:
Mag. Jürgen Sild Konzernbereich Bestattung und Friedhöfe Kommunikation Telefon: 01/501 95-4110 mailto: juergen.sild@bestattungwien.at Fotos unter www.bestattungwien/presse
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