• 25.08.2010, 10:30:32
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Brauner: "Sicherheitspartnerschaft" für 24-Stunden-U-Bahn

Polizei und Wiener Linien gemeinsam für mehr Sicherheit

Wien (OTS) - Vizebürgermeisterin Renate Brauner stellte heute im
Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Wiener
Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl und Wiener Linien Geschäftsführer
Michael Lichtenegger das detaillierte Sicherheitskonzept für die
24-Stunden-U-Bahn vor. Es wurde im Hinblick auf die am 3./4.
September startende Nacht-U-Bahn am Wochenende von Polizei und Wiener
Linien gemeinsam ausgearbeitet. Brauner stellte dabei das
gewährleistete hohe Sicherheitsniveau und die enge Zusammenarbeit
zwischen Polizei und Wiener Linien bei dieser
"Sicherheitspartnerschaft" in den Vordergrund. "Die Wienerinnen und
Wiener fühlen sich in ihrer U-Bahn immer schon sehr sicher. Mit der
nun im Detail fixierten engen Kooperation zwischen Polizei und Wiener
Linien ist dafür gesorgt, dass das auch in der neuen Nacht-U-Bahn der
Fall sein wird."

Ausdrücklich bedankte sich die Vizebürgermeisterin im Namen der Stadt
Wien bei der Polizei für ihren enormen personellen Aufwand. Dadurch
ist sichergestellt, dass in jedem Zug der Nacht-U-Bahn zwei
Polizeibeamte präsent sein werden. Gleichzeitig sind insgesamt 22
"Nightliner" der Wiener Linien im gesamten U-Bahn-Netz unterwegs, um
ebenfalls in den Zügen aber auch in den Stationen als Ansprechpartner
für die Fahrgäste zur Verfügung zu stehen. Die meisten Stationen sind
darüber hinaus auch permanent mit Stationswarten besetzt. Weitere
Elemente des Sicherheitskonzepts sind Videoüberwachung, gezielter
Einsatz von durchgängigen Zügen sowie eine auch in der Nacht besetzte
zentrale Einsatzzentrale.

Das Sicherheitskonzept im Detail:

Eckpunkte:
-) In jedem Zug werden ständig zwei Polizisten präsent sein.
-) MitarbeiterInnen der Wiener Linien, so genannte "Nightliner",
werden in den Zügen gemeinsam mit der Polizei unterwegs sein, immer
wieder bei Stationen aussteigen und dann auch einige Zeit in der
jeweiligen Station nach dem Rechten sehen.
-) Zusätzliche Einsatzkräfte der Polizei sind ebenfalls flexibel im
Umfeld der U-Bahn-Stationen bzw. an den Knotenpunkten im Einsatz.
-) Jene U-Bahn-Stationen, die am Tag mit einem Stationswart besetzt
sind, sind das in Zukunft auch in der Nacht.
-) Alle Stationen und in der Nacht-U-Bahn eingesetzten Züge sind
videoüberwacht.
-) Es kommen die durchgängigen "V-Züge" bzw. videoüberwachte Züge
(U6) zum Einsatz.

Sicherheit in den Stationen und in den Zügen:
Die Knotenpunkte der U-Bahnen - insgesamt 10 Stationen - werden mit
jeweils zwei Stationswarten besetzt sein. Sie beobachten das
Geschehen in der Station, sind Ansprechpartner bei Problemen oder
Vorfällen in der Station und führen auch Rundgänge durch.

In jenen Stationen, die über Räumlichkeiten für eine Stationsaufsicht
verfügen und also auch untertags mit einem Stationswart besetzt sind,
wird nun auch in der Nacht jeweils ein fixer Stationswart präsent
sein.

In jedem der 22 U-Bahn-Züge werden jeweils zwei Polizisten präsent
sein. Gleichzeitig sind insgesamt 22 so genannte "Nightliner" der
Wiener Linien im gesamten U-Bahn-Netz unterwegs. Sie werden gemeinsam
mit der Polizei in den Zügen als Ansprechpartner für die Fahrgäste
zur Verfügung stehen. Außerdem werden sie die nicht besetzten
Stationen kontrollieren sowie gemeinsam mit den einzelnen, fixen
Stationswarten Rundgänge in deren Stationen durchführen. Die
"Nightliner" bieten sowohl bei ihren Fahrten als auch in den
Stationen Service für die Fahrgäste:

-) Information und Unterstützung der Fahrgäste.
-) Achten auf die Einhaltung der Beförderungsbedingungen und
gegebenenfalls entsprechende Hinweise an die Fahrgäste.
-) In Konflikt-Situationen deeskalierend wirken und im Bedarfsfall
die Polizei verständigen.
-) Gelegentliche Fahrscheinkontrollen.
-) Intensive Abstimmung mit der Polizei.

Videoüberwachung:
Alle im Einsatz stehenden Züge werden über Videoüberwachung mit
Aufzeichnung der Bilder verfügen. Vorwiegend sollen durchgängige so
genannte V-Züge zum Einsatz kommen.
Rund die Hälfte der U-Bahn-Stationen verfügt außerdem ebenfalls über
Videoüberwachung mit Aufzeichnung, alle weiteren über direkte
Übertragung der Bilder in die U-Bahn-Leitstelle. Die aufgezeichneten
Bilder werden verschlüsselt, 48 Stunden aufgehoben und auf
schriftliche Anforderung bei begründetem Verdacht der Polizei zur
Verfügung gestellt.

Einsatzzentrale:
Die U-Bahn-Leitstelle in Erdberg ist die ganze Nacht über besetzt -
sie ist die Einsatzzentrale in der auch Personal von Polizei und
Wiener Linien gemeinsam Dienst versieht. Hier laufen alle
technischen Informationen und auch alle Videobilder zusammen. Die
Leitstelle weiß über den Betrieb der U-Bahn zu jedem Zeitpunkt im
Detail Bescheid und auch, welcher Zug sich gerade wo aufhält. Von
dieser Zentrale aus können auch sofort Schritte gesetzt bzw. Kontakt
zu den Wiener-Linien-MitarbeiterInnen und zur Polizei vor Ort
aufgenommen werden.

Rückfragehinweis:
Wiener Linien GmbH & Co KG
Kommunikation
Tel.: (01) 7909-14203
mailto:presse@wienerlinien.at
www.wienerlinien.at

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