- 23.08.2010, 11:22:06
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Alois Pamper und Luca-Marko Groselj holen die Staatsmeistertitel im Driften im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Wachauring/Melk
Spannendes Finale bei der "DUNLOP Drift Challenge Austria 2010"
Wien (OTS) - Im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Wachauring/Melk ging am
gestrigen Sonntag, 22. August, das Finale der "DUNLOP Drift Challenge
Austria 2010 powered by DOTZ Tuning Wheels" über die Bühne. Den
Tagessieg holte sich Lokalmatador Georg Comandella, dem bei seinem
sechsten Antreten am Wachauring der lang ersehnte erste Heimsieg
glückte. Der Staatsmeistertitel in der Kategorie Renntourenwagen ging
zum zweiten Mal in Folge an den Steirer Alois Pamper. In der
Kategorie Serienfahrzeuge setzte sich der Slowene Luca-Marko Groselj
in einem spannenden Duell ganz knapp gegen den Niederösterreicher
Thomas Graf durch.
2005 wurde das erste Mal eine Drift Challenge im
ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum in Melk ausgetragen. Seither gilt der
Wachauring als das Mekka des Driftsports in Österreich. Von Anfang an
mit dabei war Georg Comandella aus Ybbs mit seinem BMW M3 E30. Sein
härtester Konkurrent um den Tagessieg beim gestrigen Bewerb war
Rallyepilot Hannes Danzinger. Im ersten Wertungslauf lagen die beiden
gleich auf, die Entscheidung brachte der zweitbeste Durchgang - und
dort hatte Comandella knapp die Nase vorn. Den dritten Stockerlplatz
sicherte sich Hannes Sattelberger. Auf die Meisterschaft hatte der
Erfolg von Comandella keinen Einfluss, da der Lokalmatador erst zur
Hälfte der Saison eingestiegen war.
Titelverteidiger Alois Pamper holt sich erneut Drift-Krone
Um die Staatsmeistertitel im Driften matchten sich bei der "DUNLOP
Drift Challenge Austria powered by DOTZ-Tuning-Wheels" in der
Kategorie Renntourenwagen Titelverteidiger Alois Pamper und Christian
Gunzinam, wobei Pamper nach den ersten drei Bewerben bereits mit
großem Vorsprung in Führung lag. Beim Finale im
ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Wachauring/Melk ließ der Steirer nichts mehr
anbrennen und sicherte sich mit dem vierten Platz in der Tageswertung
souverän den Staatsmeistertitel. Vizestaatsmeister der Kategorie
Renntourenwagen wurde der Wiener Neustädter Christian Gunzinam vor
dem Steirer Gert Göberndorfer.
Langjähriger Dominator Luca-Marko Groselj wird Staatsmeister
bei Serienfahrzeugen
Spannender gestaltete sich der Kampf um den Staatsmeistertitel in
der Kategorie Serienfahrzeuge. Dort startete der Slowene Luka-Marko
Groselj mit relativ geringem Vorsprung auf den
Wachauring-Lokalmatador Thomas Graf. Der Niederösterreicher konnte
sich zwar in der Tageswertung knapp vor Groselj positionieren,
allerdings schaffte er es nicht mehr, genug Punkte aufzuholen, um
Groselj in der Gesamtwertung noch zu verdrängen. Groselj, der die
österreichische Driftszene in den Anfangsjahren dominiert hatte,
holte sich nach einer verpatzten Saison im vergangenen Jahr heuer den
Staatsmeistertitel in der Kategorie Serienfahrzeuge und feiert damit
ein gelungenes Comeback. Titelverteidiger Hannes Danzinger musste
sich nach einer durchwachsenen Saison mit dem dritten Platz in der
Staatsmeisterschaft zufrieden geben.
Große Freude bei den Siegern in den "kleinen Klassen",
erfolgreiche Drift-Lady
Großen Anklang fanden die heuer neu eingeführten DCA Trophys.
Diese wurden für jene Klassen geschaffen, die aufgrund ihrer Bauweise
(Allrad-Fahrzeuge) oder Motorisierung (bis 2.500 ccm) normalerweise
keine Chancen auf den Meisterschaftssieg haben. Die DCA Trophy der
Klasse R3 (Allrad-Renntourenwagen) gewann Bernhard Gassner (OÖ) vor
Christian Ribarsch (NÖ). Die S3 Trophy (Allrad-Serienfahrzeuge) holte
sich Jürgen Golobinjek (NÖ) überlegen vor Georg Urban (W). Die Trophy
R1 (Renntourenwagen bis 2.500 ccm) ging an Christian Gunzinam, der
damit Vizestaatsmeister und Trophy-Sieger ist. Zweiter wurde hier der
Steirer Gert Göberndorfer, der mit seinem historischen Opel Ascona
die Herzen der Driftfans erobern konnte.
Eine kleine Sensation lieferte Mario Kranabetter aus St. Pölten im
Kampf um die DCA Trophy S1 (Serienfahrzeuge bis 2.500 ccm). Mit dem
PS-schwächsten Driftauto im Starterfeld, einem Mazda MX-5, fuhr er
sensationell auf den 13. Gesamtplatz und holte sich damit auch die
S1-Trophy vor Martin Simon (NÖ). Bester Newcomer 2010 wurde Philipp
Tazreiter in einem wunderschön aufgebauten, historischen Opel Ascona
A. Einen Sonderapplaus gab's für die einzige Frau, die alle Bewerbe
gefahren ist: Brigitte Schmalzl (NÖ) belegte mit einem PS-schwachen
Mercedes 190 E bei ihrem ersten Antreten am Wachauring den 38.
Gesamtrang und ließ damit doch etliche Männer hinter sich.
Alle Infos zur Veranstaltung findet man auf der Homepage
www.driftchallenge.at.
Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial zur Drift Challenge Austria 2010 ist unter
www.oeamtc.at/presse abrufbar.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit, Dagmar Halwachs, Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218, mailto:[email protected], http://www.oeamtc.at
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