- 23.08.2010, 10:15:14
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StR Schicker: "Auch 2009 weniger Auto- und LKW-Verkehr in Wien"
Deutliche Entlastung für Wiener Stadteinfahrten im Norden
Wien (OTS) - Die Auswertung der Verkehrszählstellendaten des
Vorjahres bestätigt den langjährigen Trend. 2009 verzeichnete das
Wiener Verkehrsmonitoring im jahresdurchschnittlichen Tagesverkehr
auf Gemeindestraßen wieder einen leichten Rückgang von -0,8%. "Der
Auto- und LKW-Verkehr nimmt in allen Wiener Stadtteilen weiterhin ab,
mit all den positiven Nebeneffekten für die Wienerinnen und Wiener:
weniger Lärm und Abgase und damit mehr Lebensqualität", sagt
Verkehrsstadtrat Rudi Schicker. "Besonders an den Wiener
Stadteinfahrten im Norden Wiens, aber auch innerhalb des Gürtels gab
es deutliche Rückgänge."
Immer weniger Autos innerhalb des Gürtels
Im innerstädtischen Bereich, also den Bezirken 1, 4, 5, 6, 7, 8
und 9 sowie großen Teilen des 2., 3. und 20. Bezirks, war der
Verkehrsrückgang 2009, wie bereits im Jahr davor, am stärksten. Ein
Minus von 2% zeigt neuerlich, dass das dichte Netz an öffentlichen
Verkehrsmitteln zusammen mit der Wiener Parkraumbewirtschaftung einen
klar erkennbaren Lenkungseffekt erzielt. Auch an traditionell stark
befahrenen Straßenabschnitten, wie dem Gürtel auf Höhe Westbahnhof
und den Donaukanalbegleitstraßen auf Höhe des Schwedenplatzes, gab es
Rückgänge von -2,0% bzw. -3,8%.
Verkehr auf Wiener Stadteinfahrten nimmt ab
Bei sämtlichen Einfahrtsstraßen von Niederösterreich nach Wien
zeigte sich 2009 dieselbe Tendenz: während im Westen und Süden der
Rückgang dem langjährigen Trend entspricht, sind die Rückgänge in der
Prager Straße (-8,8%), Brünner Straße (-8,3%) und Wagramer Straße
(-12,7%) besonders ausgeprägt. "Vor allem im Bereich rund um
Süßenbrunn konnte durch die Fertigstellung der Umfahrung im Oktober
2009, der Auto- bzw. LKW-Verkehr um rund die Hälfte verringert
werden", unterstreicht Schicker der darauf verweist, dass überhaupt
weniger LKWs in Wien unterwegs waren. Zwischen 2008 und 2009 sank der
Straßengüterverkehr wienweit um 3,6%.
Stärkerer bezirksübergreifender Verkehr zwischen Floridsdorf und
Donaustadt
Die dynamische Entwicklung in den nördlichen Bezirken Wiens
spiegelt sich auch im steigenden Verkehrsaufkommen wider. Besonders
die Achse zwischen dem 21. und 22. Bezirk entlang der
Shuttleworthstraße - Katsushikastraße - Erzherzog-Karl-Straße
verzeichnete Zuwächse im Bereich zwischen 1,5 - 7,7%. Stadtrat
Schicker betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit
vorausschauender Stadtplanung: "Der rege Wohnbau und die vielen neuen
Arbeitsplätze nördlich der Donau haben natürlich auch den
Mobilitätsbedarf gesteigert. Mit den neuen Straßenbahnlinien 25 und
26 schaffen wir damit zu einem idealen Zeitpunkt wichtige
Tangentialverbindungen für dieses Gebiet, die zu wichtigen
Umsteigeknoten an S- und U-Bahn-Stationen führen."
(Schluss) shm
Rückfragehinweis:
Mag. Martin Schipany
Mediensprecher StR. DI Rudolf Schicker
Telefon: 01 4000-81416
E-Mail: martin.schipany.ms1@wien.gv.at
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