StR Schicker: "Auch 2009 weniger Auto- und LKW-Verkehr in Wien"

Deutliche Entlastung für Wiener Stadteinfahrten im Norden

Wien (OTS) - Die Auswertung der Verkehrszählstellendaten des Vorjahres bestätigt den langjährigen Trend. 2009 verzeichnete das Wiener Verkehrsmonitoring im jahresdurchschnittlichen Tagesverkehr auf Gemeindestraßen wieder einen leichten Rückgang von -0,8%. "Der Auto- und LKW-Verkehr nimmt in allen Wiener Stadtteilen weiterhin ab, mit all den positiven Nebeneffekten für die Wienerinnen und Wiener:
weniger Lärm und Abgase und damit mehr Lebensqualität", sagt Verkehrsstadtrat Rudi Schicker. "Besonders an den Wiener Stadteinfahrten im Norden Wiens, aber auch innerhalb des Gürtels gab es deutliche Rückgänge."

Immer weniger Autos innerhalb des Gürtels

Im innerstädtischen Bereich, also den Bezirken 1, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 sowie großen Teilen des 2., 3. und 20. Bezirks, war der Verkehrsrückgang 2009, wie bereits im Jahr davor, am stärksten. Ein Minus von 2% zeigt neuerlich, dass das dichte Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln zusammen mit der Wiener Parkraumbewirtschaftung einen klar erkennbaren Lenkungseffekt erzielt. Auch an traditionell stark befahrenen Straßenabschnitten, wie dem Gürtel auf Höhe Westbahnhof und den Donaukanalbegleitstraßen auf Höhe des Schwedenplatzes, gab es Rückgänge von -2,0% bzw. -3,8%.

Verkehr auf Wiener Stadteinfahrten nimmt ab

Bei sämtlichen Einfahrtsstraßen von Niederösterreich nach Wien zeigte sich 2009 dieselbe Tendenz: während im Westen und Süden der Rückgang dem langjährigen Trend entspricht, sind die Rückgänge in der Prager Straße (-8,8%), Brünner Straße (-8,3%) und Wagramer Straße (-12,7%) besonders ausgeprägt. "Vor allem im Bereich rund um Süßenbrunn konnte durch die Fertigstellung der Umfahrung im Oktober 2009, der Auto- bzw. LKW-Verkehr um rund die Hälfte verringert werden", unterstreicht Schicker der darauf verweist, dass überhaupt weniger LKWs in Wien unterwegs waren. Zwischen 2008 und 2009 sank der Straßengüterverkehr wienweit um 3,6%.

Stärkerer bezirksübergreifender Verkehr zwischen Floridsdorf und Donaustadt

Die dynamische Entwicklung in den nördlichen Bezirken Wiens spiegelt sich auch im steigenden Verkehrsaufkommen wider. Besonders die Achse zwischen dem 21. und 22. Bezirk entlang der Shuttleworthstraße - Katsushikastraße - Erzherzog-Karl-Straße verzeichnete Zuwächse im Bereich zwischen 1,5 - 7,7%. Stadtrat Schicker betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit vorausschauender Stadtplanung: "Der rege Wohnbau und die vielen neuen Arbeitsplätze nördlich der Donau haben natürlich auch den Mobilitätsbedarf gesteigert. Mit den neuen Straßenbahnlinien 25 und 26 schaffen wir damit zu einem idealen Zeitpunkt wichtige Tangentialverbindungen für dieses Gebiet, die zu wichtigen Umsteigeknoten an S- und U-Bahn-Stationen führen."

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