Psychotherapeutischer Bereitschaftsdienst startet in Wien

Wien (OTS) - Ab sofort können psychisch leidende und erkrankte Menschen in Wien, unkompliziert und günstig zu einer psychotherapeutischen Behandlung kommen. Der Psychotherapeutische Bereitschaftsdienst Wien, mit einem Team von derzeit mehr als 40 Therapeutinnen und Therapeuten, bietet Einzelgesprächstherapie um Euro 30.- pro Einheit (Gruppentherapie kostet Euro 15,- Paar- sowie Familientherapie Euro 60.-). Unter der Nummer 01/320203040 können montags, mittwochs und donnerstags von 15 bis 18 Uhr Termine für Erstgespräche vereinbart werden. Die Therapien finden in den Praxen der TherapeutInnen in ganz Wien statt. "So ersparen wir den KlientInnen lange Anfahrtswege und erleichtern den Zugang weiter", so Gerhard Bruckner, einer der Organisatoren.

Die Organisatoren, Psychotherapeutin in Ausbildung
Gisela Hajek (derzeit im Mutterschutz und daher nur informativ dabei) sowie Gerhard Bruckner und Christian Novotny haben das Ziel, mit ihrem Angebot die gute psychotherapeutische Versorgung in Wien weiter zu verbessern. Die teilnehmenden TherapeutInnen bündeln ihre sozialen Stunden undmachen sie so besser zugänglich für die Klienten. "Das relativ große Angebot gilt es zugänglicher zu machen.", So Gerhard Bruckner.Christian Novotny, "Das teuerste in der psychosozialen Versorgungsind die Wartezeiten, hier setzen wir den Sparstift an. Mehr als eineKalenderwoche Wartezeit ist für einen leidenden Menschen nichtleistbar."

Die Kooperation mit erfahrenen PsychotherapeutInnen sowie SupervisorInnen ist den Organisatoren sehr wichtig. "Wir sind sowohl mit einzelnen SupervisorInnen als auch mit den meisten relevanten Organisationen im psychosozialen Bereich in Kontakt. So haben wir beispielsweise in der Vereinigung Österreichischer PsychotherapeutInnen (VÖPP) einen wertvollen Partner gefunden, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht", so Christian Novotny.

Auch die verwandten Berufsgruppen sind dabei: "Zahlreiche Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen im niedergelassenen wie im stationären Bereich, unterstützen das Projekt und informieren Ihre Patientinnen über das neue Angebot.", so Christian Novotny.

Zur Qualität der Leistungen, die von PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision erbracht werden sagt das Gesundheitsministerium Grundsätzliches: "Das Bundesministerium für Gesundheit geht davon aus, dass es sich bei diesen Leistungen, die unter engmaschiger Ausbildungssupervision erfolgen, um versorgungswirksame psychotherapeutische Leistungen handelt, von denen psychisch leidende und kranke Patientinnen und Patienten auch entsprechend profitieren." (Brief Dr. Kirein, August 2010).

Der unabhängige Verein für PsychotherapeutInnen in Ausbildung, kurz PiA stellt damit sein erstes großes Projekt vor. PiA vertritt die Interessen der PsychotherapeutInnen in Ausbildung, die sich, wie das aktuelle Projekt zeigt, mit jenen der Klienten decken können. Homepage: www.ptbd.at

Rückfragen & Kontakt:

Vereinigung Österreichischer PsychotherapeutInnen
Vizepräsident Dr. Heinrich Bartuska, Tel.: 69914786170

Verein PiA - Psychotherapeutischer Bereitschaftsdienst
Christian Novotny, Tel 0699/100 53 530

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