Reisesamstag stellt Autofahrer mit rund 50 Kilometer Stau auf eine harte Geduldsprobe

Bis zu 3 Stunden Wartezeit auf den Transitrouten in Westösterreich

Wien (OTS) - Der heutige Reisesamstag machte seinem Namen "alle Ehre" und stellte die Autofahrer auf eine harte Geduldsprobe. Die Reisewelle erreichte nach Angaben des ARBÖ mit insgesamt rund 50 Kilometern Stau auf den Transitstrecken in Westösterreich gegen Mittag ihren Höhepunkt. Besonders betroffen waren wie so oft die Tauernautobahn (A10) und die Brennerautobahn (A13) sowie die Rheintalautobahn (A14). Im Großraum Wien sorgte eine Baustelle für kilometerlange Staus.
Vor dem Tauerntunnel wurde der Verkehr wie bereits berichtet seit den Morgenstunden nur mehr blockweise abgefertigt. Gegen 11:30 Uhr betrug der Rückstau in Richtung Süden rund 25 Kilometer Stau. "Das entspricht einer Anfahrtszeit von rund 3 Stunden. In weiterer Folge kam es bei Gmünd in Kärnten ebenfalls in Richtung Salzburg zu rund 5 Kilometer Stau", weiß ARBÖ-Verkehrsexpertin Melanie Nowak. Rund 5 Kilometer Stau wurden auch auf der Brennerautobahn (A13)in Richtung Brenner zwischen den Ausfahrten Innsbruck/Bergisel und Patsch/Igls gemeldet.Ebenfalls viel Geduld brauchten die Autofahrer auf der Fernpaßstrecke (B179). Hier wurde der Verkehr in Richtung Norden vor dem Südportal des nur mehr blockweise abgefertigt. Ebenfalls Blockabfertigung ab ca. 11 Uhr wurde vom Grenztunnel Vils/Füssen in Richtung Süden gemeldet. Im Zillertal kamen die Autofahrer auf der Zillertal Bundesstraße (B169) vor dem Brettfalltunnel nur mehr sehr langsam weiter. Auch hier wurde der Verkehr talauswärts nur mehr blockweise durch die Tunnelröhre geschleust.

In Vorarlberg sorgte der Reiseverkehr in Richtung Süden vor rund 2 Kilometer Stau auf der Rheintalautobahn (A14) vor dem Pfändertunnel in Richtung Bregenz. Aber auch die Autofahrer im Großraum Wien wurden heute Vormittag auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Hier sorgte eine Baustelle auf der Ostautobahn (A4) für erhebliche Staus. Bis Sonntag 10 Uhr früh steht in Fahrtrichtung Ungarn im Bereich zwischen dem Knoten Prater und der Landesgrenze Wien/Niederösterreich nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Folge waren ab den Vormittagstunden rund 5 Kilometer Stau im Baustellenbereich. Von den Staus waren auch die Südosttangente (A23) und die Erdberger und Weißgerberlände betroffen. Auf der Südosttangente standen die Fahrzeuglenker in Richtung Südautobahn zwischen dem Knoten Kaisermühlen und dem Knoten Prater auf rund 4 Kilometern. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch auf der Erdberger und der Weißgerberlände.

"Der heutige Reisesamstag hat seinem Namen "alle Ehre" gemacht und die befürchteten Staus mit sich gebracht. Die Autofahrervor allem in Westösterreich wurden und werden noch teilweise auf eine harte Geduldsprobe gestellt.In Wien verlangt die Baustelle auf der Ostautoahn viele Nerven. Wir raten den Autofahrern, falls möglich erst in den späten Nachmittagstunden los zu fahren, da sich hier die Situation erfahrungsmäßig etwas beruhigen wird. Sollte dies nicht möglich sein, sollte man sich bei uns unter der österreichweiten Hotline 050/123-123 über Ausweichalternativen informieren"?, so ARBÖ-Verkehrsexpertin Melanie Nowak abschließend.

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