Österreichischer Hundehalterverband (ÖHV) deckt Skandal um Wiener Hundeführschein und Rassenliste auf

Deutscher Experte dementiert angebliche Mitwirkung

Maria Anzbach (OTS) - Der ÖHV verlangt von Stadträtin Uli Sima (SPÖ) eine Stellungnahme und fordert die sofortige Aussetzung der Wiener Hundeführschein-Verordnung mangels sachlicher Grundlage. Der einzige von der Stadt Wien jemals genannte Experte, Martin Rütter, dementiert seine Mitwirkung an der Rassenliste.

In der TV-Diskussion "Talk of town" (Puls4, 7.7.2010) wurde Kritik an der sachlichen Grundlage des Wiener Hundeführscheins und dessen Rassenliste geübt. SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin, der die Position der Stadt Wien vertrat, wehrte sich, dass die Rassenliste sehr wohl von Experten erstellt worden sei. Valentin nannte dabei den deutschen "Hundepapst Professor Rütter".

Rütter dementiert am 16.8. gegenüber dem Österreichischen Hundehalterverband (ÖHV) seine Mitwirkung an der Erstellung des Wiener Hundeführscheins sowie der Rassenliste. "Martin Rütter war weder in Deutschland, noch in Österreich an der Erstellung einer Rasseliste beteiligt", so Rütters Pressereferentin Nina Brkan zum ÖHV. Weiters dürfte Rütter rechtliche Schritte gegen die Stadt Wien oder den SPÖ-Gemeinderat Valentin prüfen, da er sich - wie es Informationen zufolge heißt - durch solche Aussagen "in Ansehen und Ehre verletzt" sehe.

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