Steiermark: VP-Schützenhöfer will Wohnbeihilfe drastisch kürzen

KPÖ-Stadträtin Elke Kahr: "Zurückschrauben der Wohnbeihilfe führt zu sozialpolitischem Kollaps"

Graz (OTS) - Nach der Landtagswahl wird der Sparstift auch bei
der Wohnbeihilfe regieren. Das haben SPÖ und ÖVP schon erkennen lassen. Die SPÖ ist gegen eine Wertsicherung der Wohnbeihilfe. Und die ÖVP will sogar zur "Wohnbeihilfe alt" zurückkehren, wie LH-Stellvertreter Schützenhöfer in einem Interview mit der Zeitschrift "Fazit" (August 2010) klar ausgesprochen hat. Das bedeutet, dass die Betriebskosten nicht mehr eingerechnet werden.

KPÖ-Stadträtin Elke Kahr am Freitag: "Wohnen ist ein Menschenrecht. Man sollte bei den Spekulanten sparen und nicht bei den Mieterinnen und Mietern. Ein Zurückschrauben bei der Wohnbeihilfe würde zu einem sozialpolitischen Kollaps führen".

Die KPÖ tritt in Stadt und Land dafür ein, dass die Wohnbeihilfe des Landes endlich an die Inflation angepasst wird. Ohne Wohnbeihilfe würden derzeit in der Steiermark tausende Familien und Personen ihre Wohnungen nicht mehr finanzieren können. Das Fehlen einer entsprechenden Objektförderung für den geförderten Wohnbau, damit die Mieten leistbar werden, macht es notwendig die Wohnbeihilfe so finanziell auszugestalten, dass die MieterInnen nicht reihenweise Gefahr laufen ihre Wohnungen zu verlieren.

Die "Wohnbeihilfe neu" hat erstmals die Betriebskosten in die Berechnung der Förderung einbezogen. Die Sätze sind aber unverändert geblieben. Das bedeutet: Immer mehr Menschen erhalten weniger Wohnbeihilfe.

KPÖ-Forderungen zur Wohnungspolitik:
* Die Wohnbeihilfe muss an die Inflation angepasst werden
* Ausbau des öffentlichen Wohnbaus
* Schluss mit der Plünderung der Wohnbauförderungsmittel, mit diesen Geldern sollen Wohnbau- und Sanierungsprogramme finanziert werden.

Rückfragen & Kontakt:

KPÖ-Stadträtin Elke Kahr, Tel. 0664/1209700

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