Übergewicht: Krankheit darf kein Feindbild sein

Der Bundesverband der PhysiotherapeutInnen, Physio Austria, warnt in der aktuellen Diskussion um die steigende Anzahl Übergewichtiger vor einer Diskriminierung kranker Menschen.

Wien (OTS) - Jede/r achte ÖsterreicherIn leidet laut Statistik Austria an Adipositas (Fettleibigkeit), einer medizinisch klar definierten Krankheit. Diese PatientInnen zu Feindbildern im Sozialsystem zu stempeln und möglicherweise mit höheren Sozialversicherungsbeiträgen zu "bestrafen", widerspricht der österreichischen Gesundheitspolitik.

"Statt übergewichtige Menschen zu vernadern, wäre es sinnvoller, konkrete Therapie- und Präventionskonzepte zu verwirklichen", erklärt Physio Austria-Geschäftsführer, Mag. Stefan Moritz. In Österreich gibt es zahlreiche Pilotprojekte, in denen unter physiotherapeutischer Betreuung erfolgreich gegen Übergewicht und Fettleibigkeit angekämpft wird. "Es wäre an der Zeit", so Moritz, "aus diesen die Lehren zu ziehen und bundesweite Vorsorgemaßnahmen zu treffen".

Mit einer medialen Empfehlung, mehr Gemüse zu essen und einmal pro Jahr einen Volkswandertag auszurufen, werde es allerdings nicht getan sein. Sowohl für Adipositas-PatientInnen wie auch für präventive Maßnahmen gegen Übergewicht bedarf es individueller Therapiekonzepte.

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