Ottakring - SP-Wolfsberger ad FP-Belakowitsch-Jenewein: Glauben Sie Ihre zweifelhafte Polemik eigentlich selbst?

Wien (OTS/SPW-K) - "Dass Frau Belakowitsch-Jenewein versucht, aus einem Unglücksfall politisches Kapital zu schlagen, wundert mich bedauerlicherweise nicht einmal mehr", kommentiert der Klubobmann der SPÖ Ottakring, Alexander Wolfsberger eine FPÖ-Aussendung, "Dieses absolut unangebrachte verbale Gift Verspritzen gehöre ja bekanntlich zum blauen Politalltag. Die kruden Behauptungen und die totale Realitätsverweigerung der betreffenden Dame erstaunen mich hingegen jedes Mal wieder."

Der gestrige Vorfall, der vermutlich durch unsachgemäße Bauarbeiten entstanden ist, sei äußerst bedauerlich und es werde selbstverständlich alles getan, um den Fall restlos zu klären und den betroffenen BewohnerInnen unter die Arme zu greifen. "Während die FPÖ aus der Ferne ätzt, ist Bezirksvorsteher Franz Prokop natürlich längst bei der Arbeit. Noch gestern war er persönlich bei den Betroffenen vor Ort und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. So sind zum Beispiel Ersatzwohnungen für alle 32 Parteien zur Verfügung gestellt worden", erklärt Wolfsberger. Weiters habe die Baubehörde bereits den Auftrag erteilt, dass das Gebäude mit Monatsfrist wiederhergestellt werden müsse.

"Auch ansonsten werden die FPÖ-Polemiken nicht wahr, auch wenn sie noch so oft wiederholt werden", stellt Wolfsberger klar, "Es gebe weder Ghettos noch Slums in Ottakring. Diese Behauptung zeigt, wie wenig Frau Belakowitsch-Jenewein die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks respektiere. Das ist ungeheuerlich."
Rund 80% der Gründerzeithäuser in Ottakring bieten einen zufriedenstellenden Wohnstandard. Natürlich werde trotzdem laufend in Sanierungen investiert. So sei das Brunnenviertel mit Investitionen in der Höhe von 45 Millionen Euro aufgewertet worden. Außerdem sei erst kürzlich eine Blocksanierung am Richard-Wagner-Platz durchgeführt worden und die nächste Blocksanierung rund um die Roseggergasse sei bereits in Vorbereitung. Bezirksvorsteher Prokop sei bereits seit langer Zeit mit den zuständigen Stellen der Stadt Wien in Kontakt und führe immer wieder Begehungen von Wohnhäusern durch. "Dass die FPÖ das alles negiert, vermute ich zwei mögliche Gründe. Entweder lässt sie das Engagement des Bezirksvorstehers unter den Tisch fallen, um mit den eigenen Desinformationen die Menschen im Bezirk zu verunsichern oder aber sie interessiert sich so wenig für die tatsächlichen Geschehnisse im Bezirk, dass sie von den Maßnahmen einfach nichts weiß", vermutet Wolfsberger.

"Unser Mitgefühl gilt selbstverständlich den Betroffenen. Daher setzen wir uns wie in der Vergangenheit auch jetzt und in Zukunft dafür ein, dass der ältere Hausbestand in Ottakring weiter saniert und aufgewertet wird", betont Wolfsberger noch einmal, "Zu guter Letzt auch noch ein Rat an Frau Belakowitsch-Jenewein: Nehmen Sie doch ihre Beine in die Hand! Politikerinnen und Politiker werden dann ernst genommen, wenn sie etwas für die Menschen in ihrem Bezirk tun, bereit sind, etwas zu leisten. Nur Presseaussendungen zu verschicken ist zu wenig."(Schluss)

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