• 11.08.2010, 13:53:29
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FP-Belakowitsch-Jenewein: FPÖ warnte schon vor Jahren vor schlechtem Gebäudezustand in Ottakring

Wartet Prokop noch auf ein richtiges Unglück?

Wien (OTS/fpd) - Bereits Anfang des Jahres 2007 warnte die FPÖ
mittels Anfragen und Anträgen vor dem schlechten Zustand zahlreicher
Gebäude in Ottakring. Auch eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich
überhaupt nur ein Achtel der Gebäude im 16. Bezirk in einem Zustand,
der als "in Ordnung" bezeichnet werden kann, befinden. Schon damals
habe der rote Bezirksvorsteher jegliche dahingehende Mahnung
missachtet und die FPÖ nur belächelt. Dieses präpotente Verhalten der
SPÖ hatte nun einen Verletzten zur Folge, zeigt sich die
Bezirksparteiobfrau der FPÖ-Ottakring, NAbg. Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein empört.

Schon vor drei Jahren stand fest, dass sich die Zahl der Häuser, in
denen in allen drei Bereichen - Fassade, Hinterhof und Hausflur -
grobe Mängel auftreten, mehr als verdoppelt habe. Konkret habe sich
in Ottakring der Zustand von mehr als einem Viertel der Häuser
verschlechtert. Besonders schlimm sei der Umstand, dass der Bezirk,
seinerzeit ein Juwel mit großer Tradition innerhalb der
Bundeshauptstadt Wien, kontinuierlich "verslumt". Die
SPÖ-Mehrheitsfraktion im Bezirk, als auch die rote Alleinregierung im
Rathaus haben über viele Jahre zugeschaut, wie der Bezirk Schritt für
Schritt herabwirtschaftet. Ob dies nun das Geschäftesterben in den
einstmals berühmten Einkaufsstraßen, die baufälligen Schulen oder die
nunmehrige Wohnsituation sei, dem Trend der Ghettoisierung wurde
nichts entgegengesetzt. Weil die SPÖ und Prokop nicht zeitgerecht
reagierte, stürze nun ein Haus nach dem anderen ein, kritisiert
Belakowitsch-Jenewein.

Die Wohnsituation habe sich zusehends verschlechtert, der
Gebäudezustand ebenso und die Tendenz zu Migranten-Ghettos oder
Enklaven entlang des Gürtels sei offenkundig. Prokop sei daher
aufgefordert, endlich die Beine in die Hand zu nehmen und gemeinsam
mit der Baupolizei die Häuser im Bezirk auf Mark und Bein zu
überprüfen, um ein weiteres Unglück zu vermeiden. Die FPÖ fordert
weiters umgehend Geld in die Infrastruktur sowie in die
Gebäudesanierung zu stecken, damit der Tendenz der Ghettoisierung
entgegengetreten werde und Ottakring Zustände wie jene im deutschen
Neukölln, Wedding oder Kreuzberg erspart bleiben. Immerhin sei eine
Mauer bereits auf einen Spielplatz gefallen. Nicht auszudenken, hätte
sich dort ein Kind aufgehalten, so Belakowitsch-Jenewein, die dem
durch einen Gebäudeeinsturz Verletzten abschließend baldige Genesung
wünscht. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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