FP-Belakowitsch-Jenewein: FPÖ warnte schon vor Jahren vor schlechtem Gebäudezustand in Ottakring

Wartet Prokop noch auf ein richtiges Unglück?

Wien (OTS/fpd) - Bereits Anfang des Jahres 2007 warnte die FPÖ mittels Anfragen und Anträgen vor dem schlechten Zustand zahlreicher Gebäude in Ottakring. Auch eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich überhaupt nur ein Achtel der Gebäude im 16. Bezirk in einem Zustand, der als "in Ordnung" bezeichnet werden kann, befinden. Schon damals habe der rote Bezirksvorsteher jegliche dahingehende Mahnung missachtet und die FPÖ nur belächelt. Dieses präpotente Verhalten der SPÖ hatte nun einen Verletzten zur Folge, zeigt sich die Bezirksparteiobfrau der FPÖ-Ottakring, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein empört.

Schon vor drei Jahren stand fest, dass sich die Zahl der Häuser, in denen in allen drei Bereichen - Fassade, Hinterhof und Hausflur -grobe Mängel auftreten, mehr als verdoppelt habe. Konkret habe sich in Ottakring der Zustand von mehr als einem Viertel der Häuser verschlechtert. Besonders schlimm sei der Umstand, dass der Bezirk, seinerzeit ein Juwel mit großer Tradition innerhalb der Bundeshauptstadt Wien, kontinuierlich "verslumt". Die SPÖ-Mehrheitsfraktion im Bezirk, als auch die rote Alleinregierung im Rathaus haben über viele Jahre zugeschaut, wie der Bezirk Schritt für Schritt herabwirtschaftet. Ob dies nun das Geschäftesterben in den einstmals berühmten Einkaufsstraßen, die baufälligen Schulen oder die nunmehrige Wohnsituation sei, dem Trend der Ghettoisierung wurde nichts entgegengesetzt. Weil die SPÖ und Prokop nicht zeitgerecht reagierte, stürze nun ein Haus nach dem anderen ein, kritisiert Belakowitsch-Jenewein.

Die Wohnsituation habe sich zusehends verschlechtert, der Gebäudezustand ebenso und die Tendenz zu Migranten-Ghettos oder Enklaven entlang des Gürtels sei offenkundig. Prokop sei daher aufgefordert, endlich die Beine in die Hand zu nehmen und gemeinsam mit der Baupolizei die Häuser im Bezirk auf Mark und Bein zu überprüfen, um ein weiteres Unglück zu vermeiden. Die FPÖ fordert weiters umgehend Geld in die Infrastruktur sowie in die Gebäudesanierung zu stecken, damit der Tendenz der Ghettoisierung entgegengetreten werde und Ottakring Zustände wie jene im deutschen Neukölln, Wedding oder Kreuzberg erspart bleiben. Immerhin sei eine Mauer bereits auf einen Spielplatz gefallen. Nicht auszudenken, hätte sich dort ein Kind aufgehalten, so Belakowitsch-Jenewein, die dem durch einen Gebäudeeinsturz Verletzten abschließend baldige Genesung wünscht. (Schluss) hn

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