- 09.08.2010, 11:34:36
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Karriere nach der HAK-Matura / Schulen des bfi Wien
Aktuelles Wirtschaftswissen und interkulturelle Kompetenzen bereiten auf Laufbahn in allen Branchen vor
Wien (OTS) - Neben Allgemeinbildung, wirtschaftlichem Fachwissen
und Sprachkenntnissen geht es bei den kaufmännischen Schulen des bfi
Wien gezielt um soziale Kompetenzen (Selbstständigkeit, Team-,
Kommunikations-, Präsentationsfähigkeit, etc.) und speziell um die
Zusatzqualifikation interkulturelle Kompetenz (inkl. Zertifikat). Das
ist kein mittlerweile oft verwendetes Schlagwort, sondern wird
verteilt auf die gesamte Schulzeit durch Teilnahme an
Veranstaltungen, Praktika, etc. erarbeitet und durch Projekte
nachgewiesen. Dafür gibt es die Freigegenstände Fremdsprache und
interkulturelles Management. Verpflichtend ist die Mitarbeit an einem
Projekt mit den Partnerschulen (z.B. in Bratislawa, Brno, etc.), der
Besuch von mindestens 2 Veranstaltungen zum Thema Interkulturalität,
ein workshop für eine Ostsprache und ein Praktikum in einer NGO oder
NPO. Schüler/innen, die sich an diesem Programm beteiligen, werden im
Rahmen des workplacements für ein Auslandspraktikum bevorzugt.
2010 wurden die kaufm. Schulen als UNESCO-School ausgezeichnet.
Mag. Walter Grafinger, Landesschulinspektor, betonte, dass keine der
österreichischen UNESCO Schulen (67 von über 8500 weltweit) die
Merkmale einer UNESCO Schule schon im Haus selbst hat wie die bfi
Wien Schulen! Der hohe Anteil der Schüler/innen mit
Migrationshintergrund aus 24 Nationen hat es seit Jahren notwendig
gemacht, lösungsorientiert mit Interkulturalität, Migration,
Konflikten und Solidarität zu arbeiten bzw. fächerübergreifend
Projekte in den Unterricht zu integrieren. Dass sich das auch positiv
auf die berufliche Laufbahn auswirkt, zeigen die Karrieren der
Absolvent/innen.
Laut Statistischem Jahrbuch für Migration&Integration sind mehr
Menschen mit Migrationshintergrund in den höchsten aber auch
niedrigsten Bildungsschichten (17,4% Hochschulabschluss, 31,3 %
Pflichtschule) zu finden als Österreicher/innen ohne
Migrationshintergrund (13,7% Hochschule, 13,3% Pflichtschule). Höher
qualifizierte Zuwanderer/innen sind weniger von Arbeitslosigkeit
betroffen als geringer qualifizierte. Und: die pessimistische
Einschätzung des "Integrationsklimas" der Bevölkerung wird nicht von
den Migrant/innen geteilt, 86 % fühlt sich eher bis völlig
"heimisch". Das gilt auch für Zarko Kukrkic, einem Absolventen der
HAK des bfi Wien.
Eine Erfolgsgeschichte
Als Financial Analyst bei Investkredit prüft Zarko Kukrkic, MA,
Projekte für Windkraft und Solarenergie, hinterfragt die Analyse der
Kundenbetreuer/innen als Entscheidungsgrundlage für den
Investkredit-Vorstand. Eine ausgesprochen verantwortungsvolle und
gleichzeitig zukunftsorientierte Arbeit.
Seine Mutter kam 1969 mit 14 Jahren nach Österreich, lernte
Schneiderin und seinen Vater (Bauspengler) in Wien kennen. Nach der
Unterstufe in einer AHS wechselte Zarko Kukrkic in die HAK des bfi
Wien - nachdem er sich mehrere kaufmännische Schulen angeschaut
hatte. Er entschied sich für das bfi Wien, "weil die technische
Einrichtung und das Schulprogramm besser wirkten. Kommunikation,
interkulturelle Kompetenz und verschiedene Vertiefungsschwerpunkte
wie Marketing, Controlling und Wirtschaftsinformatik klangen
vielversprechend. Und es hat sich gelohnt: neben dem umfangreichen
fachlichen Wissen haben es die Lehrer/innen, vor allem Karl Pleyl,
geschafft, das Programm durch mehrmalige Auslandreisen zu erweitern,
wie z.B. zu Partnerschulen und Betrieben in Osteuropa, durch die
Sprachreise nach Frankreich oder im Rahmen des Literaturunterrichts
nach Prag. Die interkulturelle Zusammenarbeit in der Klasse wurde
z.B. durch Kommunikationstraining, Diskussion aktueller politischer
Themen und kreatives Problemlösen unterstützt. Ich habe die Gruppe
als Vorteil erlebt: man lernt andere Kulturen kennen, erweitert den
Horizont, baut Vorurteile ab und Toleranz auf - und das ist wichtig
für das Berufs- und Privatleben. Der Umgang mit internationalen
Partnern will gelernt sein," erklärt Kukrkic (Matura 2001).
Nach dem Präsensdienst studierte er 2 Semester BWL an der WU und
wechselte dann vom "Massenstudium" zur Spezialisierung Bank- und
Finanzwirtschaft an die Fachhochschule des bfi Wien. Das 6-monatige
Praktikum bei Investkredit im Rahmen des Bachelors öffnete ihm die
Tür, sich dann dort während des berufsbegleitenden Masterstudiums
(Abschluss 2008) weiterzuentwickeln.
Die kaufmännischen Schulen des bfi Wien nehmen noch Schüler/innen
auf!
Sekretariat ab 23.8.2010 erreichbar: 01/5879650, [email protected]
, 1050 Wien, Margaretenstr. 65, www.schulenbfi.at
Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1
Tel: 01/81178/10385, [email protected] , www.bfi-wien.at
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