• 06.08.2010, 12:21:15
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APA-OTS Politikanalyse: Fekter fordert stärkere Differenzierung bei Zuwanderern

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (30. Juli bis 05.
August 2010) positioniert sich Innenministerin Maria Fekter auf Platz
eins. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache folgt auf Rang zwei,
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl belegt den dritten Platz im
Ranking.

Aufgrund der anhaltenden Debatte um Zuwanderung und die
Rot-Weiß-Rot Card belegt Innenministerin Maria Fekter diese Woche den
Spitzenplatz im Ranking (188 Nennungen). Sie spricht sich für eine
stärkere Differenzierung der Zuwanderer aus. Fekter will vor allem
hochqualifizierte Menschen nach Österreich holen, für schlecht
qualifizierte Arbeitskräfte fordert sie eine Verschärfung der
Bestimmungen. Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (Rang drei, 157
Nennungen) will Nicht-EU-Ausländern, die in Österreich einen
Universitätsabschluss erlangt haben, das Arbeiten in Österreich
ermöglichen. Bisher ist dies nur als sogenannte
"Einsteiger-Schlüsselkraft" möglich.

Die Oppositionsparteien drängen die Regierung weiter zum
verfassungsmäßigen Zeitplan für das Budget zurückzukehren. FPÖ-Chef
Heinz-Christian Strache (Rang zwei, 168 Nennungen) wollte kürzlich
noch wöchentliche Sondersitzungen abhalten, nun will die FPÖ der
Regierung noch bis Mitte August Zeit geben. Das führt zu scharfer
Kritik von BZÖ-Chef Josef Bucher (Rang 20, 51 Nennungen) und
BZÖ-Nationalratsabgeordneten Gerald Grosz (Rang vier, 156 Nennungen).

Justizministerin Claudia Bandion-Ortner steigt mit 128 Nennungen
neu auf dem fünften Rang ein. Sie ist vor allem im Zusammenhang mit
den Spekulationen um Konten von Jörg Haider in Lichtenstein in den
Medien präsent. Bandion-Ortner gibt an, selbst erst in den letzten
Tagen von der möglichen Existenz dieser Konten erfahren zu haben.
BZÖ-Nationalratsabgeordneter Stefan Petzner (Neueinstieg auf Rang
zehn, 81 Nennungen) ortet eine Verschwörung und schließt aus, dass
Schwarz- oder Schmiergeld im Spiel ist. Auch der Kärntner FPK-Chef
Uwe Scheuch (Neueinstieg auf Rang sechs, 123 Nennungen) will nichts
von solchen Konten gewusst haben. Heinz-Christian Strache fordert
eine rasche Aufklärung der Angelegenheit.

Weitere Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking:
Ewald Nowotny, OeNB (Rang 15, 71 Nennungen); Helmut Mödelhammer,
Gemeindebund (Rang 17, 56 Nennungen); Christian Ragger, FPK (Rang 18,
52 Nennungen); Sandra Frauenberger, SPÖ (Rang 21, 50 Nennungen);
Anton Steixner, ÖVP (Rang 22, 49 Nennungen); Christian Scheider, FPK
(Rang 23, 45 Nennungen); Michael Häupl, SPÖ, und Othmar Karas, ÖVP
(beide Rang 24, je 44 Nennungen); Erich Schwärzler, ÖVP (Rand 26, 43
Nennungen) sowie Johann Padutsch, Bürgerliste Salzburg, und Johannes
Rauch, Grüne (beide Rang 29, je 42 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 11 Politikerinnen und
Politiker der ÖVP und sechs der SPÖ. Die FPK kann diese Woche vier
Vertreter im Ranking positionieren, das BZÖ drei. FPÖ und Grüne
stellen je einen Akteur. Außerdem unter den Top-30: die parteifreie
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, der Gouverneur der
Österreichischen Nationalbank Ewald Nowotny, Gemeindebund-Präsident
Helmut Mödelhammer sowie Johann Padutsch von der Bürgerliste
Salzburg.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den
OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich
aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut
analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale
politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen
Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben
Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.

Rückfragehinweis:

MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH 
   Hannes Vorhofer
   Geschäftsführer
   Tel.: +43 512 588 959-0
   mailto:[email protected]
   http://www.apa-mediawatch.at 
   
   APA - Austria Presse Agentur 
   Barbara Rauchwarter 
   Unternehmenssprecherin 
   Leiterin Marketing & Kommunikation 
   Tel.: +43/1/360 60-5700 
   E-Mail: [email protected] 
   http://www.apa.at

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