• 04.08.2010, 12:47:34
  • /
  • OTS0139 OTW0139

Fall Kampusch: NEWS bekam Einblick in das "Geständnis des Grauens".

Vor seinem Tod legte Nataschas Entführer vor seinem besten Freunde eine "Lebensbeichte" ab - nun wird Ernst H. der Prozess gemacht.

Wien (OTS) - Am 30. August wird Ernst H., Wolfgang Priklopils
bestem Freund, der Prozess gemacht, wegen des Verdachts der
"Begünstigung" . Nachdem Natascha am 23. August 2006 die Flucht aus
dem Haus ihres Peinigers gelungen war - hatte sich der Kidnapper mit
Ernst H. getroffen.

Erst Ende 2009 hat Ernst H. zugegeben, dass Priklopil vor seinem
Selbstmord vor ihm eine "Beichte" abgelegt hat. Wie in der am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe von NEWS berichtet wird, hatte
Priklopil - Ernst H.s Angaben zufolge - zunächst vorgehabt, mit einem
Auto gegen eine Betonwand zu rasen.

Als Motiv für das Kidnapping habe Priklopil seine "krumme Nase"
genannt. Mitte der 1990-er Jahre habe der Mann darüber nachzudenken
begonnen, "sich unters Messer zu legen". Die Kosten für eine OP habe
er aber dann "lieber in den Bau eines Bunkers investiert", mit dem
Ziel - "ein weibliches Wesen zu entführen und in Gefangenschaft zu
seiner Traumpartnerin zu machen."

Die Wahl sei auf ein Kind gefallen, weil der Täter "nur ein
unberührtes Mädchen" haben wollte. Laut den Angaben von Ernst H.
soll Priklopil bereits dabei gewesen sein, die "Beziehung" zu seinem
Opfer mithilfe gefälschter Dokumente zu "legalisieren". Und es
letztlich "ganz offiziell" zu heiraten.

Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NES

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel