• 04.08.2010, 11:52:05
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Österreicher sorglos im Umgang mit gefälschten Medikamenten

Aktuelle MARKET Umfrage zeigt große Wissenslücken in der österreichischen Bevölkerung

Wien (OTS) - Was sind eigentlich gefälschte Medikamente? Eine
Antwort auf diese Frage fällt den meisten Österreichern schwer. Eine
aktuelle Umfrage vom Marktforschungsinstitut Market, im Auftrag des
Pharmaunternehmens Pfizer Österreich, zeigt deutliche
Informationsdefizite beim Thema Arzneimittelfälschungen. So können
etwa 2/3 der Befragten mit dem Thema gar nichts anfangen oder haben
sich darüber noch keine Gedanken gemacht. Dieses mangelnde
Problembewusstsein kann dazu verleiten - wie auch andere Daten und
Studien zeigen - die Gefahr gefälschter oder illegaler Medikamente zu
unterschätzen. Als Resultat wird auch in Österreich immer häufiger zu
gefälschten oder illegal bezogenen Medikamenten gegriffen.

Die im Mai 2010 durchgeführte, repräsentative Umfrage (n=1000) des
Market-Instituts bestätigt den Verdacht, dass österreichweit zum
Thema Arzneimittelfälschungen große Informationslücken bestehen: Nur
etwa ein Drittel der österreichischen Bevölkerung kann spontan eine
Angabe zum Begriff "Gefälschte Medikamente" machen (vorrangig
Personen mit höherem Bildungsgrad), ein Wert, der von einem niedrigen
Bewusstsein für das Thema zeugt. Insbesondere wird dies auch dadurch
bestätigt, dass nahezu jeder zweite Befragte explizit angibt, sich
über gefälschte Medikamente bisher keine Gedanken gemacht zu haben.
Insgesamt können 67% der Befragten spontan keine Antwort geben,
entweder weil sie es nicht wissen (23%) oder - ebenso bedenklich -
weil sie sich bisher überhaupt noch keine Gedanken gemacht haben
(44%). Nur rund 23 % jener, die spontan eine Antwort geben können,
wissen, dass gefälschte Arzneimittel andere INHALTS-/WIRKSTOFFE wie
das Original - oder wie auf der Verpackung angegeben, enthalten, aber
als Original verkauft werden. Rund 7% glauben sogar, gefälschte
Arzneimittel und Generika sind dasselbe - ein Indiz dafür, dass auch
in dieser Hinsicht wenig Bewusstsein und Wissen in der
österreichischen Bevölkerung vorhanden ist.

Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Austria dazu:
"Arzneimittelfälschung ist leider nicht nur jetzt im Sommer ein
heißes Thema. Die Zahl der gefälschten Arzneimittel, die meist übers
Internet bezogen werden, steigt auch in Österreich. Das ist eine
große, unterschätzte Gefahr für den Patienten. Für Pfizer ein Grund
hier anzusetzen und weitere Studien durchzuführen. Dabei wurde unser
Verdacht bestätigt, dass die Patienten nicht ausreichend Bescheid
wissen. Die Fälscher versuchen sowohl Packungen als auch Tabletten
oder Kapseln dem Originalmedikament so ähnlich wie möglich schauen zu
lassen. Das ist keine Lappalie, gefälschte Medikamente sind
gefährlich. Sie enthalten zu wenig oder gar keinen Wirkstoff - im
schlimmsten Fall, sogar schädliche Substanzen wie Rattengift oder
Straßenmarkierungsfarbe."

Dass die Problematik bezüglich Arzneimittelfälschungen auch in
Österreich zunehmend an Bedeutung gewinnt, und es dringend notwendig
ist Aufklärungsarbeit zu betreiben, deutete bereits eine andere
Umfrage an, die Ende 2009 von Pfizer International (EU und
österreichweit) durchgeführt wurde. Rund 25% der Österreicher gaben
hier an, schon einmal ein verschreibungspflichtiges Medikament ohne
Rezept gekauft zu haben bzw. würden es bei Bedarf tun. Angeführte
Gründe, warum Konsumenten rezeptpflichtige Medikamente via Internet
bestellen, sind laut Studie: Weil es bequemer ist, weil man sich den
Arztbesuch spart oder weil es billiger ist. Die Daten zeigten, dass
viele die damit verbundenen Gefahren nicht ausreichend kennen und
nicht darüber informiert sind, dass z.B. rezeptpflichtige Medikamente
nicht über das Internet verkauft werden dürfen.

Wie erkennt man Fälschungen und was tut die Pharmaindustrie?

Pharmafirmen wie Pfizer setzen heute modernste Technologie ein, um
ihre Produkte möglichst fälschungssicher zu machen. Pfizer ändert
aktuell z.B. zahlreiche Blister und Verpackungen und macht diese
durch Hologramme fälschungssicherer. Reflektierende beziehungsweise
fluoreszierende Pigmente oder DNA-Etiketten sind weitere neue
Techniken, die zunehmend im Einsatz sind und mittels derer man
Original und Fälschung unterscheiden kann. Dass er es mit einer
Fälschung zu tun hat, erkennt der Verbraucher aber beispielsweise
auch am Fehlen der Gebrauchsinformation oder fehlenden Angaben von
Wirkstoffstärke, Chargennummer und Zulassungsinhaber - Informationen,
die jede zugelassene Originalverpackung aufweisen muss. Robin Rumler
abschließend: "Einerseits müssen wir als Pharmaindustrie alles dran
setzen, unsere Medikamente noch fälschungssicherer zu machen.
Andererseits gilt für den Verbraucher bzw. Patienten: Verlässlich
kann man sich derzeit nur schützen, indem man ausschließlich in der
Apotheke vor Ort einkauft. Im legalen Handel in Österreich wurden
bisher noch keine Fälschungen gefunden, praktisch alle gefälschten
Medikamente gelangen vom Ausland und via Versand nach Österreich."

Gemeinsam gegen Arzneimittelfälschungen

Die Menge der gefälschten Arzneimittel, die über Internet und
andere Quellen in Umlauf gebracht wird, hat in Österreich in den
letzten Jahren - laut der zuständigen österreichischen Behörde, der
AGES PharmMed - deutlich zugenommen. Heute sind z.B mehr als 95% der
im Internet verkauften Arzneimittel Fälschungen. Um über die
Gefahren, die von einem illegalen Arzneimittelkauf und von
gefälschten Medikamenten ausgehen, aufzuklären, wurde von der AGES
PharmMed und dem Bundesministerium für Gesundheit die
Informationsoffensive "Gemeinsam gegen Arzneimittelfälschungen" ins
Leben gerufen. Die österreichische Pharmaindustrie und auch Pfizer
Österreich unterstützen diese Kampagne tatkräftig.

Weitere Infos dazu auf der Website der AGES PharmMed bzw.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG):
www.basg.at/news-center/presse/pressekonferenzen/

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet moderne
Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das
schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats
der Branche (2009: 7,7 Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit
Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedensten
Therapiegebieten wie Atemwegserkrankungen, Augenheilkunde, Frauen-
und Männergesundheit, Gehirn und Nervensystem, Hämophilie, Haut,
Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Impfstoffe,
Infektionen, Krebs, Rheuma, Schmerz, Transplantation, Verdauung und
Wachstumshormone. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Menschen
daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder erträglicher zu
gestalten. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit Niederlassungen
präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 50
Milliarden US-Dollar. Rund um den Globus forschen etwa 13.000
Wissenschaftler in einem internationalen Netzwerk gemeinsam an
modernen Arzneimitteln.

In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei
Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte
sowie Tiergesundheit. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger
Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um
mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf
www.pfizer.at.

Rückfragehinweis:

Pfizer Corporation Austria
   Pressekontakt
   
   Mag. Elisabeth Dal-Bianco 
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
   FN 126844k HG Wien, DVR: 00 40 79 7
   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   
   Tel.:  +43 1/521 15 - 672
   Mobil:  +43 664 614 62 57
   Fax:  +43 1/52 644 710 672
   Mail:  [email protected]
   Internet: www.pfizer.at

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