- 04.08.2010, 10:19:12
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Steiermark: KPÖ sagt Beraterfirmen Kampf an
Klubobfrau Klimt-Weithaler zeigt Geldverschwendung auf und schlägt transparente Regelung vor
Graz (OTS) - In Bund, Land und auch in einigen steirischen
Kommunen hat sich im vergangenen Jahrzehnt ein Dschungel an Berater-
und Consultingfirmen entwickelt, der immer mehr Geld verschlingt. Die
Sinnhaftigkeit der Vergabe von Aufträgen an solche Firmen wird selten
nachvollziehbar begründet, ein Budgetlimit für Beratungstätigkeiten
gibt es nicht. Darauf wies KPÖ-Klubobfrau Klimt-Weithaler heute
erneut hin.
Konkret haben die steirischen Regierungsmitglieder folgende Summen
für Beratungsverträge ausgegeben:
LH Voves 4.341.805 Euro LR Edlinger-Ploder 3.456.728 Euro LR Wegscheider 3.524.316 Euro LR Grossmann 1,331,666 Euro LR Vollath 723.609 Euro LH-Stv. Schützenhöfer 610.804 Euro LH-Stv. Schrittwieser 503.264 Euro LR Buchmann 273.358 Euro LR Seitinger 268.730 Euro
Dazu kommen hohe Beratungskosten in anderen dem Land
unterstehenden Bereichen wir der KAGes und der EStAG, über die es
bezeichnenderweise keine systematische Aufstellung gibt.
Klimt-Weithaler: "Das Beraterunwesen dient selten den
vorgeschobenen Zwecken, sondern ist eine Methode, um den Großparteien
nahestehende Personen mit lukrativen Aufträgen zu versorgen. Wir
werden dem Landtag in der nächsten Periode eine Reihe von Maßnahmen
vorschlagen, um den Consulter-Sumpf trockenzulegen. Dazu zählt eine
Limitierung der Gesamtsumme für Beratungstätigkeiten sowie die
Verpflichtung der Regierungsmitglieder, vor Abschluss jedes
entsprechenden Vertrages eine Erklärung vorzulegen, warum die
zuständige Fachabteilung des Landes diese Aufgabe nicht ebenso
erfüllen kann."
Rückfragehinweis:
KPÖ Landtagsklub Steiermark, Tel.: 0316/877-5102
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