Kogler in FRONTAL: SPÖ scheint Gelder für den Bau von Spitälern in ihre Parteikassa umzuleiten.

Der grünen Spitzenkandidat für die steirische Landtagswahl Werner Kogler vermutet im FRONTAL-Interview Geldflüsse über die SPÖ-Parteistiftung.

Graz (OTS) - In der am Montag erscheinenden aktuellen Ausgabe des steirischen Nachrichtenmagazins FRONTAL sagt der grüne Spitzenkandidat für die steirische Landtagswahl Werner Kogler zur Parteifinanzierung von SPÖ und ÖVP: "Ich kann nicht hinnehmen, dass Baufirmen und Banken den beiden Parteien das Geld für ihre Wahlkämpfe zustecken und niemand darüber redet."

In Richtung SPÖ erhebt Kogler den Vorwurf, Gelder, die für den Bau von öffentlichen Spitälern verwendet werden, in die Parteikassen umzuleiten: "Die SPÖ scheint bei Spitalsbauten mitzuschneiden. Jeder Bauauftrag ist meines Wissens um fünf Prozent überteuert und ich habe die sehr starke Vermutung, dass dieses Geld über Umwege - Stichwort:
Stiftung - an die SPÖ fließt."

Die ÖVP sieht Kogler von Banken finanziert: "Die ÖVP wird von Raiffeisen und der Erste Bank finanziert. Die beiden Banken weisen Behauptungen, die in diese Richtung gehen, ja auch gar nicht zurück." Als Ziel der Grünen Partei für die Landtagswahl nennt Kogler einen Regierungssitz. Die Alternative zu einer Regierungsbeteiligung der Grünen sei es, "etwas überspitzt formuliert, mit Gerhard Kurzmann und der FPÖ Nazi-Lieder in der Burg zu singen."

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