• 26.07.2010, 10:47:29
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Heuras: Lehrer bei Gewalt in Schule nicht allein lassen

Arbeitsschwerpunkte der Fachstelle für Gewaltprävention im 1. Halbjahr 2010

St. Pölten (OTS/NÖI) - Die Fachstelle für Gewaltprävention, die
als Drehscheibe zwischen Betroffenen von Gewalt und
Hilfsorganisationen/Vereinen im Bereich Gewaltprävention fungiert,
bot im ersten Halbjahr 2010 vier Fortbildungsveranstaltungen für alle
Berufsgruppen an, die professionell mit Kindern und Jugendlichen
arbeiten. Da das Thema "Gewalt" unter Kindern und Jugendlichen sowohl
in der Schule als auch in außerschulischen Jugendeinrichtungen häufig
präsent ist und der Umgang mit Gewaltsituationen für alle beteiligten
Berufsgruppen belastend ist, stellt eine erfolgreiche Fortbildung in
diesem Bereich eine Möglichkeit zur Verbesserung der Arbeits- und
Sozialbeziehungen sowie der eigenen Lebensqualität dar. "Mir ist
wichtig, dass Lehrerinnen und Lehrer in schwierigen Situationen nicht
allein gelassen werden. Neues Wissen mitzunehmen und zu erfahren,
dass es Profis gibt, die unterstützen und weiterführende Arbeit
leisten, nimmt den Pädagogen den Druck, allein für alles, was in der
Schule passiert, verantwortlich zu sein", bringt VP-Jugendlandesrat
Mag. Johann Heuras die Bedeutung von Gewaltpräventionsfortbildung auf
den Punkt.

Die Angebote der Fachstelle für Gewaltprävention behandelten die
Themenkreise "Sicherheit für Pädagogen", "Konfliktgespräche mit
Eltern" sowie "Gewaltprävention" in den verschiedenen Schulstufen.
Die Referentinnen und Referenten boten lösungsorientierte Ansätze,
die Eskalation aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchteten. Die
Veranstaltungen fanden in zentralen Orten in den vier Vierteln NÖs
statt - dies war ein besonderer Wunsch der Teilnehmer, für die laut
durchgeführter Erhebung die rasche und bequeme Erreichbarkeit des
Tagungsortes wichtig war. Die Fortbildungen wurden sehr gut
angenommen und von rund 150 Personen besucht.

Die Fachstelle für Gewaltprävention hat weiters in Kooperation mit
der Kinderschutzakademie und der Kinder- & Jugendanwaltschaft NÖ fünf
Broschüren zum Thema "Gewaltprävention" erstellt. Die Folder wurden
von Jugendlandesrat Mag. Heuras im Zuge einer Pressekonferenz zum
Thema "Gewaltprävention" vorgestellt und stehen im Internet unter:
www.gewaltpraevention-noe.at/Seite/Frontend/eigenpublikationen.php
als gratis Download zur Verfügung. Erschienen sind auch drei
Expertenbroschüren, die für Angehörige von Berufsgruppen, die
professionell mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, gedacht sind:
"Gewalt an Kindern - Kinderschutzleitfaden", "Gewalt unter Kindern -
Krisenleitfaden" sowie der "Kriterienleitfaden - für Schulen und
sozialpädagogische Einrichtungen, die die Durchführung eines
Gewaltpräventionsprojektes an ihrer Schule/ihrer Klasse planen.

Zusätzlich wurden zwei Elternbroschüren herausgegeben, die
Informationen zum Thema "Gewalt an Kindern. Was Sie tun können, wenn
Ihr Kind betroffen ist" und "Gewalt unter Kindern. Was Sie tun
können, wenn Ihr Kind betroffen ist", geben.

Weitere Hinweise zu Fortbildungsveranstaltungen im kommenden
Herbst, Informationen zu gewaltpräventiven Projekten sowie zu den
fünf Gewaltpräventionsbroschüren finden Sie auf der Homepage der
Fachstelle unter www.gewaltpraevention-noe.at.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich,
Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 02742/9020 DW 141
www.vpnoe.at

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