- 21.07.2010, 10:26:17
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Maria Tiefenbach ist FEMtech-Expertin des Monats Juli
Wien (OTS/BMVIT) - Wissenschaft und Wirtschaft profitieren von der
Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, mit der
Forschung von Frauen realisiert wird. Um diese besonderen Leistungen
von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, wählt eine
interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus VertreterInnen aus
Wirtschaft, Wissenschaft, Personalmanagement und den Medien eine
herausragende Expertin aus Forschung und Technologie zur "FEMtech
Expertin des Monats". Für den Monat Juli ist die Wahl auf die
Landschaftsökologin Maria Tiefenbach gefallen. ****
Maria Tiefenbach, geboren 1962 in Gmünd, studierte
Landschaftsökologie und -gestaltung an der Universität für
Bodenkultur in Wien. Mit ihrer Diplomarbeit zum Thema "Entwicklung
der Vegetation im Einflussbereich des Aluminiumwerkes Ranshofen", die
sie am Institut für Botanik sowie am Zentrum für Umwelt und
Naturschutz schrieb, hat sie Grundlagenwissen mit Umweltschutz
verbunden.
Seit 2002 leitet Maria Tiefenbach die Abteilung Biologische Vielfalt
und Naturschutz am Umweltbundesamt in Wien. Zu ihren Aufgaben gehören
die organisatorische und inhaltliche Steuerung der Abteilung sowie
die Mitarbeit in diversen nationalen und internationalen Projekten.
Dazu gehören derzeit das EU-Projekt "Sustainable Use of Regional
Funds for Nature", in dem Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der
Biodiversität für das Förderprogramm des Europäischen Fonds für
Regionale Entwicklung erarbeitet werden. Ein weiterer
Forschungsschwerpunkt von Maria Tiefenbach ist ihre Mitarbeit bei der
Entwicklung von Indikatoren für die Evaluierung der österreichischen
Nationalparks für das Bundesministerium für Land- und
Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.
Ebenso arbeitet die Landschaftsökologin in den internen
Führungsgremien des Umweltbundesamtes mit und ist an dessen
strategischer Ausrichtung beteiligt. Sie ist Leiterin der
Österreichischen Naturschutzplattform, Mitglied der nationalen
Biodiversitätskommission und Mitglied der Österreichischen
Vereinigung für Agrar-, Lebens- und Umweltwissenschaftliche
Forschung.
"Motivation für meine naturwissenschaftliche Ausbildung waren die
Ereignisse und Themen, die um 1980 die Umweltbewegung ausgelöst
haben, wie Zwentendorf und der Saure Regen. Ich wollte in meinem
zukünftigen Beruf etwas für die Umwelt tun", so Maria Tiefenbach. "In
meiner Studienrichtung Landschaftsökologie und -planung waren relativ
viele Frauen - in meinem beruflichen Umfeld im Naturschutz ist das
vielfach anders."
Ihre leitende Position im Umweltbundesamt bewertet die zweifache
Mutter als Herausforderung, aber auch als Befriedigung. Die Freude an
der Arbeit und ein respektvolles Miteinander sind für sie die
entsprechenden Erfolgsfaktoren.
Das ausführliche Porträt der "Expertin des Monats" und weitere
Informationen zum Programm finden Sie unter www.femtech.at. Mit der
monatlichen Expertinnenwahl stellt das Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie seit März 2005 Frauen aus der FEMtech
Expertinnen-Datenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und
Forschungsbereich etabliert haben.
FEMtech
Das Programm des BMVIT wird vom FEMtech kompetenzzentrum inhaltlich
ausgerichtet und strategisch weiterentwickelt. Dabei kooperiert das
Kompetenzzentrum, bestehend aus der Österreichischen Gesellschaft für
Umwelt und Technik (ÖGUT), der JOANNEUM RESEARCH, der Verlagsgruppe
Bohmann und Draxl & Zehetner Consulting Network mit der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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