Grillitsch: SPÖ soll Terror auf Eigentum einstellen

Höhere Grundsteuerbelastung für Leistungsträger indiskutabel

Wien (OTS) - Am Wochenende sprach sich nach den SPÖ-Landeshauptleuten von Wien, Burgenland und der Steiermark erstmals auch die SPÖ-Landeshauptfrau von Salzburg, Gabi Burgstaller, für eine Erhöhung der Grundsteuer aus. "Die SPÖ will vor allem bei Häuslbauern abkassieren", zeigt sich Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch über die Steuerideen des Koalitionspartners verwundert. "Heuer steht uns ein Riesen-Sparpaket ins Haus. Wir müssen konkret darüber nachdenken, wie wir auf der Ausgabenseite die steigenden Kosten im Budget in den Griff bekommen. Neue Belastungen, ausgerechnet für jene Bevölkerungsgruppen, die hart arbeitend zur Finanzierung unseres Wohlfahrtsstaates beitragen, sind jedenfalls der falsche Weg", kommentiert der Bauernbund-Präsident die Grundsteuer-Ideen der SPÖ.

SPÖ-Enteignungssteuer ist indiskutabel

"Es kann nicht sein, dass jemand sein Leben lang Lohnsteuer und Mehrwertsteuer zahlt, sich den Traum vom Eigenheim vom Mund abspart, nur um über höhere Grundsteuern neuerlich zur Kasse gebeten zu werden. Wir wollen keine SPÖ-Enteignungssteuer", stellt Grillitsch klar. Besonders betroffen von höheren Grundsteuern wäre neben den Häuslbauern natürlich auch die Landwirtschaft. "Die Bauern mussten 2009 einen drastischen Einkommensrückgang von 28% verkraften. Jetzt sollen sich die Landwirte auch noch Forderungen nach Steuererhöhungen gefallen lassen. Michael Häupl, Franz Voves und Gabi Burgstaller sollen den Terror auf Eigentum einstellen", fordert Grillitsch. (Schluss)

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